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Für harte Einsätze unter Tage
ist das neue Hochdruck-Spülkabel von Hradil bestens gerüstet. Es vereint in sich die bisher getrennten Eigenschaften von Kanal-TV Kabel und Spülschlauch und ist für einen Betriebsdruck bis 2.500 bar ausgelegt. Es wurde speziell für Sanierungsroboter mit Spüleinheit entwickelt. Zentrales Konstruktionselement ist der mittige Spülschlauch, der mit einer sechs-lagigen Stahldrahtarmierung versehen ist, um den Betriebsdruck bis maximal 2.500 bar abzufangen. Zusätzlich verfügt das neue Spülkabel über mehrere Signal- und Datenadern mit je 1,0 mm2 Querschnitt. Sie dienen der Übertragung von Video- und Datensignalen sowie zum Ansteuern der Motoreinheiten des Kanalroboters.
Statt wie bisher zwei Schläuche und zwei Kabeltrommeln wird jetzt also nur noch eine Hochdruckleitung und eine Kabeltrommel benötigt. In der täglichen Arbeit liegt der Vorteil auf der Hand: Getrennte Arbeitsgänge bei der Kanalsanierung können nun zusammengefasst werden. Früher musste stets zuerst ein TV Roboter in den Kanal einfahren, um den Schaden zu begutachten. Erst danach konnte ein Sanierungsroboter den Schaden beheben. Abschließend begutachtet der TV-Roboter die Arbeitergebnisse. Dies gehört jetzt der Vergangenheit an.
Trotz eines Gesamtdurchmessers von 23 Millimeter ist das Hochdruck-Spülkabel flexibel und trommelfähig. Dazu wurde als Aderisolierung auf den sehr gleitfähigen Werkstoff FEP zurückgegriffen, der neben seinen sehr guten dielektrischen Eigenschaften auch höchst robust ist. Als Mantelwerkstoff kommt eine abriebfeste TPE-PUR-Mischung zum Einsatz, die auch bei niedrigen Temperaturen ein Höchstmaß an Flexibilität garantiert. Die Leitung ist zwischen -40 und +150 Grad Celsius einsetzbar. st








