Zulieferer
Holz und Polymere
Dass Holz und Kunststoffe prima kooperieren können, ist aus vielen Anwendungen, beispielsweise dem Möbelbau, bestens bekannt. Die beiden Werkstoffgruppen können aber auch einen weit engeren Verbund eingehen: Holz lässt sich auch in ,,flüssiger Form" verarbeiten, beispielsweise spritzgießen oder extrudieren. Das Geheimnis: In Verbindung mit Polypropylen oder Polyethylen kann der nachwachsende Rohstoff als Alternative zu üblichen Kunststoffverstärkungen eingesetzt werden.
Mit einem Holzanteil von 30 bis 60 Prozent erreichen die Produkte gute mechanische Eigenschaften. Zudem sind sie gesundheitlich unbedenklich. Der Einsatz solcher Werkstoffe dürfte – über die ökonomischen Auswirkungen hinaus – auch interessante Marketingaspekte eröffnen: Funktionsfähige Kunststoffprodukte, erzeugt mit einem hohen Anteil ökologischer Rohstoffe, lassen völlig neue Argumentationsketten im Vertrieb zu.dr









