Tragbolzen
Mit Fallring
Normteile-Hersteller Kipp hat sein Programm für den Werkzeugbau und Lastentransport um Tragbolzen mit Fallring erweitert. Die Neuentwicklung zeichnet sich durch ein Sicherheitsplus aus. Im Kopf des Tragbolzens sitzt ein Federband. Die Feder drückt die Ringsicherung aus der Mittelachse und hält sie in der exzentrischen Position. Im gesteckten Zustand bleibt der Tragbolzen somit dauerhaft gesperrt. Auch bei lang anhaltenden Vibrationen kann er nicht aus der Tragwange herausrutschen. Zum Einstecken wird der Tragbolzen über die Fase in die Bohrung geführt. Beim Demontieren drückt man die Ringsicherung einfach mit Fingerkraft in die zentrische Position.
Der Tragbolzen mit der neuen Ringsicherung ist CE-zertifiziert und entspricht den Normen EN 894-3 (Sicherheit von Stellteilen) und EN 13155 (Sicherheit von losen Lastaufnahmemitteln). Typischerweise erfüllt er auch die Anforderungen der Standards ISO 12100 und 14121-1.
In erster Linie dient der Tragbolzen zur Lastaufnahme beim Transport von Werkzeugen oder Maschinenteilen. Er eignet sich für den industriellen Einsatz in Verbindung mit Anschlagmitteln wie Seilen, Ketten, Hebebändern, Tragegurten und Rundschlingen gemäß VDI-Norm 3366.
Kipp bietet den Tragbolzen in fünf Größen und durchweg in brünierter Ausführung an. Die kleineren Typen mit 12 bis 20 mm Nenndurchmesser und 55 bis 90 mm Nennlänge bestehen aus dem zähen 16MnCrS5-Stahl. Sie sind für Traglasten von 300 bis 900 kg bestimmt. Die größeren Varianten mit 25 und 32 mm Nenndurchmesser bzw. 115 und 145 mm Nennlänge sind aus dem hoch belastbaren, verzugsarmen Vergütungsstahl 42CrMoS4 gefertigt. Das Auslegungsgewicht liegt hier bei zwei bzw. 6,4 Tonnen. ms








