Preisdruck hält an
Schmolz + Bickenbach schreibt schwarze Zahlen
Das an der Schweizer Börse notierte Stahlhersteller Schmolz + Bickenbach steigerte seinen Umsatz in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 1,1 Prozent auf 2,55 Mrd. Euro. Der Absatz stieg um 5,4 Prozent auf 1.647 Kilotonnen.
Das weltmarktführende Unternehmen für Spezialstahl-Langprodukte (u.a. Werkzeugstahl; Rost-, säure- und hitzebeständiger (RSH-)Stahl; Edelbaustahl), konnte im dritten Quartal 2014 in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld den operativen Aufwärtstrend bestätigen. Das bereinigte EBITDA stieg um 50.8 % auf EUR 60.0 Mio. (Q3 2013: EUR 39.8 Mio.). Auch unter dem Strich schreibt SCHMOLZ + BICKENBACH schwarze Zahlen. Das Konzernergebnis betrug EUR 10.6 Mio., nachdem im dritten Quartal 2013 ein Verlust von EUR 25.6 Mio. ausgewiesen wurde.
Das im Vergleich zum Absatz geringere Umsatzwachstum in den ersten 9 Monaten des Jahres erklärt sich im Wesentlichen durch den anhaltenden Preisdruck bei den Basispreisen und die zumindest in den ersten beiden Quartalen des laufenden Jahres niedrigeren Legierungszuschläge. Des Weiteren entwickelten sich die für SCHMOLZ + BICKENBACH wesentlichen Währungskursverhältnisse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum negativ. Bereinigt um Währungskurseffekte hätte der Umsatz den Vorjahreswert der ersten neun Monaten um 1.9% übertroffen.
Nachdem SCHMOLZ + BICKENBACH im ersten Quartal 2014 besonders hohe Auftragseingänge verzeichnen konnte, normalisierten sich diese im zweiten und dritten Quartal in etwa auf Vorjahresniveau. Für die ersten neun Monate konnten die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahreszeitraum damit um insgesamt 9.4% gesteigert werden. Der zum 30. September 2014 erreichte Auftragsbestand von 498 Kilotonnen lag zwar unter den Werten der beiden Vorquartale, konnte den Auftragsbestand zum 30. September 2013 (410 Kilotonnen) jedoch um 21.5% übertreffen.
Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen Absatzmengen, die 4%
–5% (vorher 2%–5%) über denen des Vorjahres von 2 054 Kilotonnen liegen werden. Die Umsatzerlöse werden aufgrund des anhaltenden Preisdrucks dagegen nur um 1 bis 2 % steigen. kf










