Zerspanen

Mit dem neu entwickelten Scanner

zur optischen Innenraum-Inspektion können besonders enge Innenräume von Präzisionsteilen bis zu 0,8 Millimeter während der Produktion berührungslos und hochpräzise vermessen werden. Ein wichtiges Anwendungsgebiet des Systems StraDex 80 i ist die Formvermessung von Injektionsdüsen aus dem Automotive Sektor oder von Bohrlöchern bei Getrieben nach Defekten beziehungsweise Fehlstellen. Bei den Bohrlöchern können auch vom Zylinder abweichende Formen wie zum Beispiel konische Zylinder untersucht werden. Weitere Anwendungen liegen in der Vermessung von Rauheiten oder der Erkennung von Mikrofehlern in innen liegenden Oberflächen.

Gegenüber Kamera-Systemen hat die 100prozentige Qualitätskontrolle mit dem neuen Scanner den Vorteil der zusätzlich gelieferten Tiefeninformation. Selbst vor Steilwänden macht das Verfahren nicht halt. Das System ist – im Gegensatz zu CCD Kamera-Systemen – nicht von außerhalb zugeführter Beleuchtung abhängig und kann daher extrem platz sparend messen. Durch die sehr enge optische Strahlführung aufgrund des Designs besteht zukünftig auch die Option, sogar Innenräume mit noch deutlich unter 0,8 Millimetern Durchmessern zu untersuchen.

Bei 100 Prozent reflektierenden Materialien lässt sich eine komplette Oberflächenform erstellen, während bei semitransparenten Materialien, wie Kunststoffen und Keramiken, zusätzlich volle 3-dimensionale Rekonstruktionen – mit Information unterhalb der Oberfläche – durchgeführt werden können. Bei diesem Scanner beträgt die Abtastrate 16.000 Tiefenscans pro Sekunde. Der optimale Messbereich wird stets durch ein Autofokussystem bis über einige Millimeter nachgeführt. Die Taktzeiten bei der Messung eines Objektes hängen von der Oberfläche des zu untersuchenden Bauteils ab und können zwischen wenigen Sekunden und Minuten betragen. Für den Anwender steht eine Software zur Verfügung, die den direkten Vergleich zwischen CAD und den gemessenen Daten erlaubt.st

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