Zerspanen
Kleiner als ein Micron
Die Funktionsweise des Keramik-Feuchtesensor basiert auf der Adsorption von Wasserdampf in eine poröse nichtleitende „Sandwich-Schicht“ zwischen zwei leitenden Schichten, die auf einem hochstabilen Keramiksubstrat aufgebracht sind. Der feuchteempfindliche Messfilm ist sehr dünn – kleiner als ein Micron, und die poröse Abdeckschicht, die den Wasserdampf hindurch lässt, ist sogar nochmals um den Faktor 100 dünner. Deshalb reagiert der Sensor sehr schnell auf Änderungen der beaufschlagten Feuchte in beide Richtungen, von feucht nach trocken (beim Prozessanlauf) und von trocken nach feucht (Feuchteeinbruch im Prozess). Trotz dieser extremen Ausprägung der Sensitivität auf Feuchteänderungen, verhält er sich auf Grund seines chemischen Aufbaus inert zu fast jedem umgebenden Gas und ist darüber hinaus mechanisch sehr stabil ausgeführt.
Um den Sensor zusätzlich gegen Kontaminierungen zu schützen, wird er mit einem schützenden, rostfreien Edelstahlsinterfilter ausgeliefert. Er arbeitet nicht nur unter hohen Gasdrücken, sondern übersteht auch schnelle Druckänderungen ohne Beschädigung. Dieser Feuchtesensor ist so konstruiert, dass er schnelle Druckänderungen von bis zu 30 MPa (300Bar) ohne Fehlfunktion übersteht. Alle Keramik-Feuchtesensoren von Michell werden über den gesamten Taupunkt-Messbereich von -100 bis +20 Grad Celsius Taupunkttemperatur kalibriert. Jeder Sensor wird einzeln zehn Grad Celsius Taupunktabständen mit den genauen Kalibrier-Daten abgeglichen, die dann im Sensor gespeichert werden. Dies stellt die optimale Kalibrierung und Genauigkeit sicher und erlaubt so eine wieder Zertifizierung sehr einfach durchzuführen.st









