Zerspanen
Ein neues Fernsprechsystem
für Leitwarten in Industrieanlagen und Kraftwerken stellt der Siemens-Bereich Industrial Solutions and Services (I&S) auf der Hannover-Messe vor. Das System – eine drahtgebundene Gegensprechanlage – ist dezentral aufgebaut. Wichtige Verbindungen sind redundant ausgeführt. Damit ist eine volle Erreichbarkeit auch bei Ausfällen von einzelnen Sprechstellen gewährleistet. Mikrofone, Lautsprecher und Sprechstellen werden über eine digitale Kreuzschiene angeschaltet. Steuerungs- und Verknüpfungsaufgaben übernimmt das Automatisierungssystem Simatic S7-400. Dies erleichtert die Einbindung in die bestehende technische Infrastruktur. Das neue Fernsprechsystem entspricht den Anforderungen der KTA 3901.
Die zentralen Wartensprechstellen bestehen aus einem Touchpanel, das als Bedien- und Anzeigeterminal dient. Zur vertraulichen Kommunikation mit anderen Gesprächsteilnehmern wird ein handelsüblicher Telefonhandapparat eingesetzt. Wird die Warte von einer externen Sprechstelle gerufen, erfolgt der Ruf über einen Lautsprecher, der durch Annehmen des Gespräches abgeschaltet wird. Für Prüfarbeiten steht in der Warte ein direkt an die Zentrale angeschlossenes Touchpanel zur Verfügung. Damit können Servicearbeiten, Änderungen oder Pegelanpassungen durchgeführt werden, ohne den Betriebsablauf zu stören. Dezentrale Betriebssprechstellen sind als Wandsprechstellen ausgeführt.
Aufgrund seiner hohen Betriebssicherheit und der robusten Außensprechstellen ist das System für den Einsatz im industriellen Umfeld geeignet.sg








