Zerspanen
Was Sinn macht
ist Prozesse in einer Maschine zu integrieren. Kleine Losgrößen können so effektiver produziert werden, da möglichst wenige Umspannungen des Werkstücks die Präzision erhöhen und die Fehlermöglichkeiten reduzieren. Aus diesem Grund hat Emag mit der VLC-Baureihe eine stabile Plattform geschaffen, die das Drehen, Bohren, Fräsen, Schleifen und Verzahnfräsen bis Durchmesser 1.200 Millimeter in einer Maschine vereint – individuell auf den Kundenwunsch zugeschnitten. So lassen sich in die VLC beispielsweise das Hochfrequenz Induktionshärten oder auch das Einpressen von Lagerbuchsen mit nachfolgender Bearbeitung integrieren.
Und hier macht ein konkretes Beispiel Sinn: Für eine Losgröße mit 20 Werkstücken musste für das zweimalige Drehen, Wälzfräsen, Induktivhärten, Bohren und Schleifen auf Single Technologie Maschinen ein Verhältnis von Gesamtbearbeitungszeit zur Durchlaufzeit je Werkstück von 1,5 Stunden zu 170 Stunden angesetzt werden. Heute werden diese Prozesse auf zwei Multi Technologie Maschinen zusammengefasst und schlägt mit 1,5 Stunden zu 35 Stunden zu Buche. Dieses Beispiel macht deutlich, dass sich durch die Komplettbearbeitung auch der Aufwand für Rüstzeiten reduziert. Statt wie bisher drei oder vier Maschinen zu rüsten, kommt man hier mit einmal rüsten aus. Hinzu kommt, dass hauptzeitparallel gerüstet werden kann. Das heißt, während das Werkstück noch in der Maschine bearbeitet wird, kann der Maschinenbediener bereits für den nächsten Werkstücktyp die Werkzeuge in das Magazin einwechseln. Dieses nimmt Werkzeuge mit einem maximalen Gewicht pro Werkzeug von 60 Kilogramm auf. Ein weiterer Faktor ist der Platzbedarf der Maschinen sowie der Werkstücke, die ja auch zwischen den einzelnen Bearbeitungen zwischengelagert werden müssen.
Mit der Serie bildet das Unternehmen die Größen 500/630/800 und 1200 Millimeter Futterdurchmesser ab. Dabei reicht das Konzept von einer Zwei-Achsen- bis zur einer Fünf-Achsen-Pick-up-Maschine. ee








