Zerspanen
Besser als der Vorgänger
und fast ohne Einarbeitungszeit beherrschbar ist das Dreh-Fräs-Zentrum Hyperturn 65 Triple Turn von Emco. Bis zu drei Werkzeug-Revolver erhöhen, laut Hersteller, die Produktivität um 30 Prozent und mehr gegenüber dem Vormodell. Der dritte Revolver bringt zusätzliche technische und ökonomische Nutzen – mindestens 36 statt 24 Werkzeugstationen erhöhen die Flexibilität beim Bearbeiten komplexer Werkstücke, sie reduzieren den Rüstaufwand und schaffen Kapazität für Ersatzwerkzeuge. Außerdem bietet es drei Y-Achsen. Ebenfalls zu höheren Leistungen tragen die weiterentwickelte Bedienoberfläche, umfangreiche Technologiezyklen und die virtuelle Hyperturn zum optimierten Auftragsbearbeiten, Programmieren sowie Simulieren aller Arbeitsoperationen zeitlich parallel zum vollproduzierenden realen Dreh-Fräs-Zentrum bei.
Alle 36 angetriebenen Werkzeuge arbeiten mit Drehzahlen bis 5.000 U/min. Ihre Verfahrwege in der Y-Achse betragen 100 Millimeter. In Kombination mit der leistungsmäßig identischen Haupt- und Gegenspindel (max. 29 kW und 5.000 U/min) erhält der Anwender ein hohes Maß an technischen Bearbeitungsmöglichkeiten und wirtschaftlichem Nutzen. Dies unterstützen der auf 1.300 Millimeter vergrößerte Spindelabstand und der damit ebenfalls größere Arbeitsraum. Er gibt konkret höhere Bewegungsfreiheit und reduziert die Kollisionsmöglichkeiten beim simultanen Arbeiten mit drei Werkzeugen. Die baugleichen Spindeln mit 65 Millimeter Bohrung erlauben das Be- und Entladen von Stangen bzw. langer Werkstücke; optional bis zu einem Durchmesser von 77 Millimeter.
Ausgerüstet mit der Steuerungseinheit Sinumerik 840 D-SL von Siemens erleichtert die Bedienoberfläche das intuitive Bedienen und das einfache Programmieren der Maschine. Zur Dauerauslastung der Maschinenkapazität und damit zur weiteren Produktivitätssteigerung trägt der unternehmenseigene CPS-Pilot bei. Mit ihm kann der Anwender das virtuelle Dreh-Fräszentrum unabhängig von dem real produzierenden komplett programmieren, die Aufträge bearbeiten, Werkzeuge auswählen und testen, Arbeitsprozesse simulieren und Kollisionen bereits im Vorfeld erkennen. ee








