Zerspanen
Daten auf der langen Leitung
Bei Datenübertragungen auf längere Distanzen ist die Bandbreite oft ein Problem. Diese Lösung von Hy-Line bietet eine hohe Bandbreite unabhängig von der Leitungslänge – bis zu 2.000 m Distanzen sollen damit überbrückbar sein. Die optische Übertragung ermöglicht die Potenzialtrennung und ist für raue Industrieumgebungen (Masseversatz) oder auch die Medizintechnik (Isolation) geeignet. Ein weiterer Vorteil: Es ist nur eine Leitung für DVI und USB 2.0 notwendig.
Die Funktionsweise erklärt der Hersteller so: Der Rechner liefert das Videosignal am DVI-Ausgang mit bis zu UXGA-Auflösung. Ein USB 2.0-Port wird auf den Icron-USB-Chipsatz geführt. Dieser wickelt die Kommunikation mit der entfernten Gegenstelle ab. Es sind keine Treiber-Anpassungen erforderlich. Beide Signale, DVI und USB, werden ineinander geschachtelt und vom Inova-Chipsatz serialisiert. Das Ausgangssignal ist fehlerkorrigiert und EMV-optimiert, so dass keine zusätzlichen Störungen das System belasten sollen. Der Transceiver von Opticis wandelt das serielle elektrische Signal in ein optisches Signal um und überträgt es bidirektional mit Wellenlängen-Multiplex zur Gegenstelle. Für die Übertragung ist nur ein einziges Duplex-Fiberkabel erforderlich, das mit einem SC-Stecker an Rechner und Terminal angeschlossen wird. An der Terminal-Seite werden die Lichtwellen wieder in elektrische Signale umgewandelt und in DVI und USB zerlegt. Durch einen eingebauten USB-Hub können mehrere USB-Devices angeschlossen werden, beispielsweise Touchscreen, Maus, Tastatur, Sondertasten, Kartenleser, USB-Speicher oder Webcam.sg








