Zerspanen
Konventionelle sind nicht out
ist Hermann F. Weiler überzeugt. Der Geschäftsführer der GDW Werkzeugmaschinen weist darauf hin, dass noch viele alte konventionelle Maschinen im Einsatz sind, deren Präzision und Sicherheitsentwicklungen den heutigen Anforderungen nicht mehr genügen: "Präzisionsarbeit will gelernt sein. Daher spüren wir aus diesem Bereich eine enorme Nachfrage." Von der Handhebel-Drehmaschine bis zum CNC-gesteuerten Revolverautomaten hat die GDW im Programm. Das Highlight ist die LZ 280, eine Leit- und Zugspindeldrehmaschine, die - bei einer Spitzenweite von 670 mm - kompakt gebaut ist und einen stufenlos regelbaren Hauptantrieb mit 9,5 kW sowie einem Drehzahlbereich von 30 bis 4.000 min-1 bietet. Sie eignet sich für Handwerk, Industrie und Werkzeugbau sowie Ausbildungsstätten und Schulen. Präzision ist eine der wichtigsten Eigenschaften der LZ 280. Ihr hohes Maschinengewicht (bis zu 40 Prozent höher als bei vergleichbaren Maschinen) sorgt für gute Dämpfungseigenschaften, die sich in der Genauigkeit der gefertigten Teile niederschlagen. Mit der LZ 280 lassen sich Oberflächengüten von bis zu Rz 1 µm erreichen, außerdem eine Rundheit von 1 µm und eine Geradheit von 5 µm auf 100 mm Drehlänge. Durch die besondere Bettkonstruktion mit breiten Prismen und beschichteten Führungsbahnen wird eine geringere Flächenpressung erreicht, was wiederum eine hohe Verschleißfestigkeit bewirkt. hs









