Zerspanen

Ein Bild sagt mehr

als tausend Worte. Getreu dieser Erkenntnis funktionieren die sogenannten Utility Filme: Technische Anleitungen, deren Erstellung nur die Hälfte an Zeit braucht und sofort auf der ganzen Welt einsetzbar sind. Diese Dokumentationsart wird mittlerweile in den Bereichen Anlagenbau, Maschinenbau, Automotive, Medical und Aerospace eingesetzt. Utility Filme (dt. Gebrauchsfilme) sind interaktive Bewegtbildanleitungen auf Basis von Video oder Animationen. Besonders videobasierte Utility Filme bieten wirtschaftliche Vorteile.

Ein Arbeitsvorgang, der beispielsweise eine Stunde in Anspruch nimmt, kann durchschnittlich innerhalb von 5 Stunden dokumentiert und weltweit zur Verfügung gestellt werden. Übersetzungen fallen nicht an, da Utility Filme ohne Sprache auskommen und damit sofort international verständlich sind. Die Kosten der gesamten Produktion liegen dabei deutlich unter denen einer vergleichbaren textbasierten Dokumentation. Die Utility Filme funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Der Anwender lässt sich jeden Handlungsschritt vorführen und kann ihn dann exakt „nachmachen“. Nach jedem Anleitungsschritt bleibt der Utility Film solange stehen, bis der Nutzer ihn ausgeführt hat. Auch sind die Filme nicht linear aufgebaut: Wie ein Navigationsgerät führt es die Anwender auf verschiedenen Wegen über Lösungsbäume ans Ziel. Möglich macht dies eine Lösung bestehend aus Software, visueller Didaktik und einem speziell entwickelten Workflow. hs

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