Eichenberger
Pluspunkte durch Gewinderollen
Für das Unternehmen Eichenberger Gewinde gelten Kundennähe und der ziel-orientierte Dialog mit dem Partner als Grundvoraussetzung für anspruchsvolle Individuallösungen. Dies ist zweifellos „ihr Antrieb“ für Neuentwicklungen.
Das im Schweizer Kanton Aargau beheimatete Unternehmen hat sich vornehmlich der Gewindetechnik verschrieben und bedient sich des Verfahrens Gewinderollen. Darunter versteht man die kalte Formgebung der Mantelflächen runder Teile. Das Gewinde wird erzeugt, indem ein Werkstück unter enormer Krafteinwirkung zwischen zwei sich drehenden Rollwerkzeugen verformt wird. Durch das Eindringen der Rollwerkzeug-Profile in die Werkstückoberfläche wird das Material in kaltem Zustand bis in den Grund der Gewinderollwerkzeuge gedrückt und auf das Nennmaß aufgerollt. Gegenüber spanabhebenden Verfahren bietet es den Vorteil, die Längsfasern nicht zu zerschneiden, sondern lediglich umzuleiten. Je nach Material ist eine Festigkeitssteigerung von 30 bis 50 % der Fall. Zugleich verfestigt sich die Oberfläche im Profil. Diese „glattrollierte Oberfläche“ bietet wenig Angriffsmöglichkeiten für Verschmutzung und sorgt zum Beispiel bei den Kugelgewindetrieben für ein geräuscharmes Abrollen der Kugeln. Dies ist für eine lange Lebensdauer ausschlaggebend. Weiter ergeben sich durch das Gewindewalzen gute Rauheitswerte (um Rz 1.0) auf den Gewindeflanken und im Grundradius, woraus auch eine deutlich verminderte Kerbempfindlichkeit resultiert. ee









