Mikrofräser

Mikrofräser: Auf das Tausendstel genau

Hoffmann hat einen Mikrofräser mit einem Toleranzfeld von 0 bis –0,005 Millimetern entwickelt. Zu den Einsatzgebieten zählen beispielsweise die Herstellung von Alu-Miniaturbauteilen, von Grafit- und Kupferelektroden, von Halbleitern und von Dentalkeramik. Die Mikrofräser gibt es in drei Ausführungen: eckenscharfe Fräser, Torusfräser (in 5 Varianten) und Radiuskopierfräser. Speziell entwickelte Mikrogeometrien verleihen den Fräsern laut Hersteller eine hohe Schneidkantenstabilität. Optimierte Ausspitzwinkel und bis zu zwanzig Prozent größere Spanräume sollen für eine gerichtete Spanbildung und eine deutlich bessere Spanabfuhr sorgen.

Die Mikropräzisionsfräser besitzen Toleranzfelder von nur 0 bis -0,005 Millimetern.

Bei den Beschichtungen der Mikrofräser setzt das Unternehmen auf DLC- und Diamantbeschichtungen. Die DLC-Beschichtungen sollen glatte Oberflächen mit Stärken von 1 bis 2 Mikrometern und einer Härte von mindestens 6.000 HV erzeugen. Damit bleiben die Schneidkanten scharf und auch langspanende Werkstoffe wie Alu- und Kupferlegierungen können mühelos bearbeitet werden, heißt es von Unternehmensseite. Die Diamantbeschichtungen sind mit rund 10.000 HV extrem hart. Sie besitzen eine Schichtdicke von 3 und 4 Mikrometern und seien für die Bearbeitung von Faserverbundwerkstoffen und von abrasiven Materialien wie Grafit optimiert. sw

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