Spanntechnik
Kantiger Spanndorn
Hainbuch reagiert auf die seit Jahren steigende Nachfrage nach leistungsfähigeren und zudem prozesssichereren Spanndornen im Sonderbereich. Das Ergebnis heißt: Maxxos T211. Durch die sechseckige Spannpyramide können maximale Übertragungskräfte realisiert werden. So soll der kantige Spanndorn bis zu 155 Prozent mehr übertragbare Drehmomente und bis zu 57 Prozent höhere Biegesteifigkeit im Vergleich zum Spanndorn Klassiker Mando T211 realisieren können. Dadurch sind höhere Prozess- parameter und somit eine effizientere Ausbringung an Fertigteilen möglich.
Eine höhere Prozesssicherheit wird laut Anbieter durch die großflächige Anlage zwischen Segmentspannbüchse und Spannpyramide ermöglicht. Selbst während des Spannvorgangs verhindert diese Technik weitestgehend das Verschmutzen dieser Flächen. So sollen sich auch die Wartungsintervalle der Schmierung und Reinigung deutlich.
Der Dorn deckt insgesamt einen Spanndurchmesserbereich von 18 bis 100 mm ab. Die Spannbereiche der jeweiligen Baugrößen sind überlappend gestaltet. Dies hat je nach Spanndurchmesser den Vorteil, dass dem Anwender ein bis drei Dornbaugrößen zur Auswahl stehen. Der größere Dorn bedeutet immer mehr Stabilität und Steifigkeit, der kleinere Dorn kann gegebenenfalls mehr kleinere Werkstücke des Kundenteilespektrums abdecken. Hier kann der Anwender frei nach seinen Präferenzen abwägen und entscheiden.
Laut Hainbuch ermöglichen die lageorientierten Segmentspannbüchsen einen Rundlauf von mindestens 0,01 mm und können sogar in einer hochpräzisen Ausführung geliefert werden. cs
Metav 2018, Halle 14, Stand D17









