Intec und Z

Sächsisches Firmenbündnis: Das Fertigungsnetzwerk

Das sächsische Firmenbündnis "Das Fertigungsnetzwerk" präsentiert sich auf der Intec mit erweitertem Leistungsportfolio, innovativen Produktionsverfahren und einem neuen Gesicht in seinen Reihen.

Ein Netzwerk, fünf erfolgreiche Unternehmen: Die Firmen Omega Blechbearbeitung AG, Gemag Gelenauer Maschinenbau AG, AMS Technology GmbH, LOV Limbacher Oberflächenveredelung GmbH sowie Delta Barth Systemhaus GmbH stehen für ein innovatives wie erfolgreiches Konzept der Kooperation.

Personell aufgestockt

Ingolf Baum, seit Januar 2013 Leiter Zentraleinkauf und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Omega Blechbearbeitung AG, wird auch innerhalb des Firmenbündnisses tätig sein. Als Bindeglied zwischen den einzelnen Unternehmen ist er künftig für die noch tiefgreifendere Koordination des Netzwerks in Punkten wie Einkauf, Produktionsablauf sowie gemeinsame Marktpräsenz zuständig.

Auf der Intec sind verschiedene Projekte des Fertigungsnetzwerks zu sehen. Eines davon ist eine Bindeeinrichtung für Rundballenpressen, mit welcher Heu, Stroh oder Silomasse mit Netz oder Plastikfolie zu Rundballen gebunden werden. Der Produktionsprozess ist echtes Teamwork: Während Omega Blechbearbeitung sämtliche Blechteile fertigt, produziert die Gemag Gelenauer Maschinenbau die erforderlichen mechanischen Teile. Die Pulverbeschichtung wird anschließend von der LOV Limbacher Oberflächenveredelung GmbH ausgeführt. Die komplette Montage und der Versand wird schließlich erneut von Omega übernommen. Der gesamte Auftragsdurchlauf wird von der ERP-Software Deleco aus dem Hause Delta Barth Systemhaus gesteuert.

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Zertifizierte Qualität

Nach erfolgreicher Auditierung ist AMS Technology seit September 2012 berechtigt, Edelstahldruckbehälter der Kategorien D1 und D2 nach chinesischen Normen herzustellen und nach China zu exportieren. Die "Chinese Manufacturing License" bildet für den Behälter- und Apparatebauer das letzte Bindeglied, um weltweit flexibel agieren zu können. Mit der TR-Norm (früher GOST-R-Norm) ist das Unternehmen bereits berechtigt, für den russischen Markt zu produzieren. In 2013 sollen weiterhin die Rezertifizierung des ASME U-Stamp sowie die Neuzulassung des UM-Stamp für die Belieferung des US-amerikanischen, kanadischen und australischen Markts mit Druckbehältern folgen.

Als erstes zugelassenes Unternehmen ist LOV Limbacher Oberflächenveredelung seit Januar 2013 Mitglied der Industrial Quality Coating International (IQC). Diese eigenständige Qualitätsgemeinschaft im Rahmen der GSB International e.V. steht für hochwertige industrielle Beschichtungen von Stahl und verzinktem Stahl mit Pulverlack. Das erworbene Siegel gilt als Ergänzung zu den Normen der GSB; die LOV selbst führt hier die Lizenzierungen Master Approved Coated Aluminium sowie den Zusatz Sea Proof Plus zur Fassadenbeschichtung auch im maritimen Klima. Durch die erfolgreiche Rezertifizierung der ISO TS 16949:2009 und die Erweiterung der DB Produktqualifikation für die Bearbeitung von Stahl ist die LOV seit Ende 2012 weiterhin berechtigt, für die Automobilzuliefererdindustrie zu fertigen sowie alle metallischen Teile für die Deutsche Bahn im Außen- und Innenbereich zu lackieren.

Maschinenpark ausgebaut

Mehr Raum für neue Ideen bietet die Gemag Gelenauer Maschinenbau AG. 2012 wurde die Erweiterung der Montage- und Lagerfläche um 1200 Quadratmeter durch einen Hallenneubau abgeschlossen. Mit der Anschaffung der Unisign CNC-Großmaschine Uniport 7000 KW investiert der Maschinenbauer nun in den weiteren Ausbau der großmechanischen Fertigung.

Seit Ende 2012 sind bei Omega Blechbearbeitung zwei weitere Maschinen auf höchstem technologischen Standard in Betrieb. Dank eines innovativen Biegezentrums können Bleche nun noch präziser und wesentlich schneller gebogen werden; ein Vorteil, nicht nur bei großen Losgrößen, sondern auch in der Kit-Fertigung - der Produktion von Endprodukten, deren Blechteile nacheinander in Losgröße eins gefertigt werden. In der Fertigung von Schweißbaugruppen kommt weiterhin ein neuartiges Schweißrobotersystem zum Einsatz. Die Anlage bietet maximale Flexibilität und Effizienz, sodass selbst komplexe Bauteile von bis zu drei Metern Länge und einem Gewicht von einer Tonne geschweißt werden können.

Intuitives System

Perfekt organisierte Abläufe, transparente Prozesse und effizientes Arbeiten stellen besonders im Metall- und Maschinenbau echte Wettbewerbsvorteile dar. Deshalb profitieren nicht nur die Unternehmen des Fertigungsnetzwerks selbst, sondern auch deren Kunden von der ERP-Software Deleco aus dem Delta Barth Systemhaus. Die Software hat alle wertschöpfenden Prozesse im Blick; angefangen bei Vertrieb und Einkauf über Konstruktion, Materialdisposition und Lager bis hin zu Produktion sowie Finanzbuchhaltung. Angesichts derartig vielschichtiger Abläufe rückt ein Schlagwort immer deutlicher in den Vordergrund: Usability, die Gebrauchstauglichkeit von Software. Komplexer werdende Prozesse stehen einer Technikwelt entgegen, in der eine einfache Bedienung gefragter denn je ist. Diesem Spannungsfeld widmet sich das Systemhaus derzeit in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der TU Chemnitz. Ziel des IT-Spezialisten ist es, die Arbeitsprozesse der Software noch benutzerfreundlicher zu machen. Eine anwenderorientierte Oberfläche sowie eine intuitive Programmführung stehen dabei im Fokus. kf

Halle 3, Stand G30

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