Bearbeitungszentren

Steuerungen müssen verfügbar sein

Mit Qualität und Zuverlässigkeit hat sich das Unternehmen Alfred Reimer in Gronau einen guten Ruf als Produzent von hochpräzisen Teilen erarbeitet. Damit sich die Kunden auf zeitgenaue Lieferungen und hohe Flexibilität verlassen können, achten die Geschäftsführer auf ein Equipment höchster Verfügbarkeit: Im Maschinenpark dominieren Fanuc-gesteuerte Mori Seiki- und Doosan-Maschinen.

Die Bearbeitungszentren des Maschinenparks von Reimer dominieren Fanuc-Steuerungen.

Als Alfred Reimer seine gleichnamige GmbH 1984 gründete, begann er als kleine Dreherei in der heimischen Doppelgarage in Gronau-Epe. Die Entwicklung schritt rasant voran, und 2004 übergab der Firmengründer das Ruder an Sohn und Tochter. Rainer Reimer, gelernter Zerspanungstechniker mit zusätzlicher kaufmännischer Ausbildung und Bankkauffrau Monika Zellmann waren im väterlichen Betrieb aufgewachsen. Schon im Kindesalter schreiben sie erste CNC-Programme. Aus dem Spielerischen wurde für Monika Zellmann Profession. Heute erstellt sie für den gesamten CNC-Maschinenpark die Programme. Inzwischen haben die neuen Geschäftsführer dem Unternehmen ihren Stempel aufgedrückt: Das Produktprogramm umfasst heute auf 3000 m² Produktions- und Lagerfläche Standardteile von 10 bis 400 mm im Durchmesser, mit denen verschiedene Branchen beliefert werden – ausgenommen die Automobilindustrie. Und es wurden Regeln eingeführt, die eine Abhängigkeit vermeiden helfen. So hat kein Kunde mehr als 30 Prozent Umsatzanteil, keine Branche mehr als 50 Prozent.

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Beim Maschinenpark legen die Verantwortlichen großen Wert auf Langzeitqualität. Vor allem Mori Seiki-Maschinen prägen das Gesicht der Fertigungshalle. Beim Fräsen vertraut Reimer auf eine SH-500 und eine MV-Junior, beim Drehen sind es zehn Mori Seiki-Maschinen vom Typ SL-25 und -35 sowie der ZL- und NL-Baureihe. Was die Marke anbelangt, fallen die Drehzentren Doosan Puma 400 sowie eine Saeilo Contur und eine Hedelius CB-60 aus der Reihe. Dafür herrscht beim Steuerungsanbieter weitreichende Durchgängigkeit: Bis auf wenige Ausnahmen heißt er Fanuc.

„Fällt in der Regel nicht aus...“

Rainer Reimer und Monika Zellmann sind sich einig: „Wir waren mit Fanuc immer sehr zufrieden. Vor allem, was die Einsatzsicherheit anbelangt. Eine Steuerung dieses Herstellers fällt nun mal in der Regel nicht aus; sollte das tatsächlich mal passieren, kann man sich auf den Service verlassen und hat sie meist innerhalb von 24 Stunden wieder am Laufen. Das ist viel wert.” Beide können sich nicht erinnern, dass jemals eine Steuerung komplett ausgefallen wäre. „Mal eine Platine”, wirft Rainer Reimer ein, „ja, aber es ist normal, dass so etwas passiert.” Hinzu kommt die Flexibilität hinsichtlich der Maschinenbediener. Fast jeder Mitarbeiter ist in der Lage, mit jeder Maschine beziehungsweise ihrer Steuerung umzugehen.

Verfügbarkeit ist für die beiden Geschäftsführer der wichtigste Punkt, den die Steuerung erfüllen muss. „Dann erst kommen die Features”, erklärt Monika Zellmann, „die Zyklen, die Bedienerfreundlichkeit, der Aufbau, kurz: die Funktionalität der Steuerung selbst. Das spielt alles mit. Eine Fanuc-Steuerung ist meiner Meinung nach immer logisch aufgebaut, hat die klarsten Strukturen, weshalb es für mich auch nicht viele Alternativen dazu gibt.”

Rainer Reimer ergänzt: „Es ist ja nicht nur die reine Steuerung, die für Fanuc spricht. Was meiner Meinung nach das Unternehmen ganz stark ausmacht, ist die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit bei den Antriebskomponenten, also den Servomotoren und Verstärkern. Da hatten wir in all den Jahren nur einen einzigen Ausfall.”

Welch hohen Stellenwert die Verfügbarkeit für die beiden Geschäftsführer hat, spiegelt sich auch in vielen Unternehmensbereichen wider. So wird bereits mit einem gut bestückten Materialager sowie eigener Sägerei die Basis gelegt, dass gute Kunden in Notfällen innerhalb von zwei, drei Tagen die gewünschten Teile geliefert bekommen.

Auch am Ende der Prozesskette wollen Monika Zellmann und Rainer Reimer die Zügel selbst in der Hand halten. Mit einem eigenen Lkw und mehreren Pkw ist das Unternehmen stets in der Lage, bei eiligen Teilen sofort zu reagieren und unabhängig von Spediteuren die Materialbeschaffung und den Versand der fertigen Produkte selbst zu erledigen. ee

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