Spatenstich für Erweiterungsbau

Yaskawa vergrößert Standort in Allershausen

Yaskawa vergrößert in Allershausen bei München seinen Sitz der europäischen Robotics Division: Fünf Jahre nach dem Bezug des Neubaus wurde im April 2017 der erste Spatenstich für einen Erweiterungsbau mit 5.000 Quadratmetern Nutzfläche gefeiert.

Zum Spaten griffen (v.l.): Rupert Popp (Bürgermeister von Allershausen), Tomio Sakamoto (Stellvertretender Generalkonsul, Japanisches Generalkonsulat München), Matthias Reinhard (Niederlassungsleiter Goldbeck Süd), Bruno J. Schnekenburger (President, Robotics Division), Manfred Stern (President & CEO Yaskawa Europe, Vice President Yaskawa Electric Corporation) und Robert Scholz (Landratsamt Freising). (Bild: Yaskawa )

Yaskawa gehört mit mehr als 350.000 installierten Einheiten zu den weltweit größten Akteuren im Bereich Industrieroboter und ist ein führender Anbieter von Antriebs- und Automationstechnik. Das Unternehmen will nun auch mittelfristig in strategischen Zielmärkten in Europa zu den führenden Herstellern von Industrierobotern zu zählen. Allershausen spielt nach Unternehmensinformation in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle als „Schaufenster für Europa“: Nach dem 14,6 Millionen Euro teuren Neubau im Jahr 2012 investiert Yaskawa mit dem Erweiterungsbau dort weitere 7,8 Millionen Euro.

Neben diesem Projekt in Allershausen plant der Spezialist aktuell, das erste europäische Roboterwerk von Yaskawa im slowenischen Kocevje für eine Investitionssumme von rund 25 Millionen Euro zu errichten, in dem ab Herbst 2018 die ersten Roboter produziert werden sollen.

Die Robotics Division beschäftigt aktuell europaweit etwa 960 Mitarbeiter, davon knapp ein Drittel in Deutschland. In Allershausen sind es 290. Der Erweiterungsbau wird mit rund 1.200 Quadratmetern Büroflächen auf drei Stockwerken Platz für Mitarbeiter bieten, die von bisher getrennten Standorten zusammengeführt werden. Zudem werden ein über 2.000 Quadratmeter großer Werkstatt- und Produktionsbereich sowie ein rund 1.600 Quadratmeter großes Lager entstehen.

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Der Erweiterungsbau ist als Energieeffizienz-Haus gemäß dem Standard KfW 55 konzipiert. Zur Ausstattung zählen stromsparende LED-Leuchten und eine besonders energieeffiziente Kühlung der Büroräume. Der Energiebedarf wird zu weiten Teilen aus erneuerbaren Quellen wie Biogas und – vorbehaltlich der endgültigen Genehmigung – einer eigenen Photovoltaik-Anlage gedeckt werden. as

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