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Worldskills: Deutschland 9, Südkorea 23 Medaillen
Auf der Worldskills 2013 in Leipzig hatten sich vier Tage lang über 1.000 Teilnehmer aus über 53 Ländern in 46 verschiedenen Berufs-Disziplinen gemessen. 205.000 Besucher kamen in den vier Tagen auf das Leipziger Messegelände. Deutschland errang bei der WM der Berufe neun Medaillen.
Fliesenleger Björn Bohmfalk und Stuckateur Andreas Schenk gewannen Gold, Polymechaniker Tobias Bornschein, Druckerin Elena Singer, Restaurantfachmann Tobias Becher, die Landschaftsgärtner Reinhold Irßlinger und Manuel Kappler Silber, die Mechatroniker Lukas Adler und Timo Späth, Karosseriespengler Christian Heinz Bronze sowie Zimmermann Andreas Fichter holten Bronze. Das waren doppelt so viele Medaillen wie bei der WM 2011 in London. Die erfolgreichsten Nationen heißen allerdings Südkorea, Taiwan und die Schweiz. Allein die Südkoreaner gewannen in 23 Disziplinen Gold, Silber oder Bronze, Taiwanesen standen 18-mal auf dem Treppchen, Schweizer 17-mal.
Bei den diesjährigen Worldskills wetteiferten rund 1.000 Berufsanfänger aus 53 Ländern vier Tage lang um die Meistertitel in 46 verschiedenen Berufen - von Roboterprogrammierern bis zu Landschaftsgärtnern. Juroren bewerteten anhand umfangreicher Listen die Wettbewerbsprojekte. Unternehmen wie Bosch Rexroth, Festo, Gildemeister, Kunzmann, Siemens oder Weiler stellten unter anderem Werkzeuge, Maschinen oder Materialien zur Verfügung.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte im Anschluss an die Veranstaltung das deutsche Team nach Berlin eingeladen. "Diese 41 Jugendlichen repräsentieren die besten der vielen herausragenden Auszubildenden in Deutschland", sagte Merkel. Die duale Berufsausbildung habe eine große Bedeutung für die wirtschaftliche Stärke Deutschlands.
Die Worldskills wird alle zwei Jahre veranstaltet - 2015 wird die nächste Berufe-WM in Brasilien ausgetragen. Ihren Ursprung haben die Wettbewerbe in Spanien, wo 1947 die ersten Wettkämpfe stattfanden. Seit 1999 wird der Wettkampf unter dem Namen Worldskills ausgetragen. kf








