Wachstumsziel übertroffen
Krones steigert Umsatz in 2014 um 5,7 Prozent
Getränkeabfüll- und Verpackungstechnikspezialist Krones verzeichnete im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 5,7 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro. Damit übertraf das Unternehmen sein Wachstumsziel um 4 Prozent.
Man habe im vergangenen Jahr von der guten Markstellung, dem breiten Produkt- und Dienstleistungsangebot sowie den insgesamt zufriedenstellenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen profitiert, heißt es aus dem Unternehmen.
Besonders positiv wirkte sich die starke Wettbewerbsposition des Unternehmens in den Schwellenländern aus. 2013 erwirtschaftete Krones 58,2 % des Konzernumsatzes in den Emerging Markets.
Um 3,2 % auf 2.808,8 Mio. Euro verbesserte sich 2013 der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr. Die Investitionsbereitschaft der Kunden befand sich insgesamt auf einem guten Niveau. In den Regionen Afrika/Mittlerer Osten und Asien/Pazifik erzielte Krones die höchsten prozentualen Steigerungsraten beim Auftragseingang.
Ertragskraft steigt
Trotz eines unverändert wettbewerbsintensiven Preisniveaus verbesserte Krones 2013 seine Ertragskraft. Positiv wirkten sich die Maßnahmen des Strategieprogramms "Value" aus, mit denen das Unternehmen die Kostenstrukturen unternehmensweit optimiert. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg von 99,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 169,7 Mio. Euro. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahresergebnis von einem Sondereffekt (Beilegung der Rechtsstreitigkeiten Le-Nature¿s) in Höhe von 37,8 Mio. Euro belastet wurde. Krones erwirtschaftete 2013 eine EBT-Marge, also ein Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, von 6,0 %. Damit erreichte das Unternehmen den oberen Rand des Zielkorridors für die Ergebnismarge von 5,8 bis 6,0 %. 2012 betrug die EBT-Marge, bereinigt um den Sondereffekt Le-Nature¿s, 5,1 %.
Geschäftsjahr 2014
Das Unternehmen ist gut in das Geschäftsjahr 2014 gestartet. Von Januar bis März kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 % auf 703,0 Mio. Euro. Damit lag das Umsatzplus im Rahmen der saisonalen Erwartungen. Nach einem leicht schwächeren Auftragseingang im vierten Quartal 2013 erhöhte sich die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von Krones im Jahresanfangsquartal 2014 wieder deutlich. Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres stieg der Auftragseingang um 7,8 % auf 738,8 Mio. Euro. Zum 31. März 2014 verfügte das Unternehmen über einen Auftragsbestand von 1.028,2 Mio. Euro (Vorjahr: 1.001,1 Mio. Euro).
Von der Preisseite erhielt Krones im ersten Quartal keine Unterstützung. Dennoch konnte das Unternehmen, auch aufgrund der Erfolge des "Value"-Programms, die Ertragsstärke wie geplant verbessern. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) legte im Vergleich zum Vorjahr um 10,8 % von 38,9 Mio. Euro auf 43,1 Mio. Euro zu. Damit erwirtschaftete Krones von Januar bis März 2014 eine EBT-Marge von 6,1 % (Vorjahr: 5,7 %). Krones konnte im ersten Quartal 2014 das EBT im Vergleich zum Vorjahr in allen drei Segmenten verbessern. Im Kernsegment stieg die EBT-Marge von 6,9 % auf 7,2 %. In der Prozesstechnik gelang dem Unternehmen der Turnaround, bei Kosme war das EBT nur noch leicht negativ.
Das Konzernergebnis nach Steuern legte im ersten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 % auf 29,9 Mio. Euro zu. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,95 Euro (Vorjahr: 0,89 Euro).
Der Free Cashflow verbesserte sich im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 41,9 Mio. Euro auf minus 40,2 Mio. Euro. Dass der Free Cashflow unterjährig negativ ist, ist für das Geschäft von Krones nicht ungewöhnlich. Den Return on Capital Employed (ROCE), also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, steigerte Krones vor allem aufgrund des höheren Ergebnisses auf 15,4 % (Vorjahr: 15,1 %).
Ausblick
Insgesamt prognostiziert Krones auf Basis der Entwicklung der für das Unternehmen relevanten Märkte und der weiterhin unsicheren gesamtwirtschaftlichen Aussichten für 2014 ein Umsatzwachstum von 4 %. Vom Preisniveau erwartet Krones nur geringe Unterstützung. Die Ertragskraft soll erneut steigen. So erwartet Krones, dass die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, um 6,2 % liegen wird. Die dritte Zielgröße, den ROCE, will das Unternehmen 2014 auf mehr als 16 % steigern. kf







