Wirtschaft + Unternehmen

Ventzki auf der Motek: Weniger Besuch, mehr Erfolg

Obwohl auf der Motek etwas weniger Besucherandrang als im Vorjahr herrschte, haben die Spezialisten der Ventzki Handling Systems mehr neue Kunden als sonst kennengelernt und sind 91 Mal aufgefordert worden, ein Angebot abzugeben.

Ventzki-Exponat: Ein Vakuum-Hebegerät für die Montage von Autotüren.

Über die Hälfte der Entscheider bat konkret um weitere, detaillierte Gespräche über Arbeitsplatzsysteme und geplante Investitionen mit den Experten zu führen. Damit haben sich die Erwartungen des Eislinger Herstellers mehr als erfüllt.

Insgesamt waren gut 1200 Besucher weniger als im Vorjahr auf der Messe: 35.647 Fachleute aus 93 Ländern schauten sich die Stände von rund 1000 Ausstellern an. Auch beim Handling-Gerätehersteller gab es zwei Prozent weniger Kontakte. Doch Ventzki-Chef Gregor Zens zieht ein positives Fazit. An einem 100 Quadratmeter großen Stand im grau-roten Firmendesign am Haupteingang Ost in Halle 1 habe er dieses Jahr sehr viele Neukunden kennengelernt, mehr als sonst: "Rund 50 Fachleute aus unterschiedlichsten Industriebranchen haben uns vorher noch nicht gekannt, wollten aber eine Lösung von uns vorgeschlagen bekommen", sagt der Geschäftsführer. Beim mittelständischen Handlingspezialisten machen sich die Fachberater nun an die Arbeit, um den neuen Kunden individuell konstruierte Lösungen für deren Prozesslogistik und Anlagenautomation anzubieten und zu fertigen. "80 Prozent der Anfragen gehen auf ein konkretes Problem in der Fertigung zurück, wofür wir maßgeschneiderte Lösungen liefern", sagt Zens.

Anzeige

Von den zehn präsentierten Handling-Geräten war am Ende der Messe jedes gleich stark nachgefragt, beobachtete Zens: vom elektromotorischen Behälter-Hebegerät und großen Hebe- und Neigegeräte für Paletten über ein Hochumfüllgerät für Kleinbehälter und einen modular erweiterbaren und drehbaren Flachformhubtisch für Routenzug-Systeme bis zum Schwenkkran mit einem Vakuum-Hebegerät mit Schwenkvorrichtung und passendem Sonder-Neigegerät für Ladungsträger.

Gut dreiviertel der 3,5 Millionen Euro Umsatz pro Jahr macht der Eislinger 27-Mann-Betrieb mit kundenspezifischen Lösungen. Das entspricht gut 350 Aufträgen im Jahr. bw

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Anzeige

Wettbewerbsvorteile bei großen Maschinen

Ob 3D-gedruckte Bauteile für Maschinen und Anlagen, Prototypen oder Hilfsmittel für die Konstruktion: Die Additive Fertigung ist für moderne Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Automatisierung nahezu unverzichtbar, wenn man in der...

mehr...

Lineartechnik

Transporttechnik aus dem Baukasten

Viele Transportaufgaben lassen sich mithilfe von Lineartechnik realisieren. Um das Zusammenspiel von Lineareinheit, Motor, Getriebe und Steuerung zu vereinfachen, bieten sich vorkonfigurierte Lösungen an. So kann der Aufwand für Recherche und...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren