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VDMA Ost und Solar Input: Maschinenbau und Photovoltaikindustrie nur durch Kooperation erfolgreich
150 Maschinen- und Anlagenbauer, Produzenten und fertigungsnahe Dienstleister aus ganz Deutschland haben am 28. September 2011 in Erfurt über die aktuellen Herausforderungen und Kooperationspotenziale innerhalb der Photovoltaik-Prozesskette diskutiert. Damit setzten der VDMA Ost und SolarInput gemeinsam mit ihren Partnern VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel, Solarvalley Mitteldeutschland und Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur Thega die Veranstaltungsreihe "Photovoltaik trifft Maschinen- und Anlagenbau" erfolgreich fort.
Preisverfall und Überkapazitäten bei den Solarprodukten sowie asiatische Wettbewerber stellen die Photovoltaikindustrie vor Herausforderungen. "Die Veranstaltung zeigte, dass beide Branchen - die deutschen Photovoltaik-Produzenten und die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer für die Photovoltaik - nur durch Kooperationen erfolgreich sein werden und sich beide der asiatischen Konkurrenz stellen müssen", so Dr. Hubert Aulich, Vorstandsvorsitzender des Vereins SolarInput und Sprecher des BMBF-Spitzenclusters Solarvalley Mitteldeutschland. "Dafür ist zeitnah eine engere Zusammenarbeit von Maschinen- und Anlagenbauern untereinander, mit den Photovoltaik-Herstellern und der Wissenschaft erforderlich."
"Wir sind nur dann langfristig wettbewerbsfähig, wenn sich die Barrieren zwischen den Photovoltaik-Herstellern und den Produktionsmittelherstellern auflösen", machte auch Dr. Peter Fath, Technologie- und Marketingvorstand der centrotherm photovoltaics AG sowie Vorsitzender VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel, deutlich.
Vielfach Optimierungspotenziale
Die Veranstaltung hat mit Referenten erfolgreicher mittelständischer Unternehmen wesentlich dazu beigetragen, den Dialog zwischen den Entscheidern der Photovoltaik-Hersteller, des Maschinen- und Anlagenbaus sowie fertigungsnaher Dienstleister in Mitteldeutschland zu fördern und gemeinsame Potenziale zu beleuchten. "Es wurden erhebliche Optimierungspotenziale durch neue Entwicklungen in Laseranwendungen, Produktionsmesstechnik sowie Automation/Handling in der Photovoltaikproduktion herausgearbeitet", erklärt Reinhard Pätz, Geschäftsführer des VDMA Ost. "Aber auch in der Logistik und der Optimierung von Gebäuden, bei Ver- und Entsorgungsprozessen und im Qualitätsmanagement von Produkten und Prozessen liegen Optimierungspotenziale für die deutschen Solarhersteller."
Auch künftig gute Marktchancen
Die Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik erreichten im zweiten Quartal 2011 den höchsten Umsatz seit 2005. Im aktuellen Marktumfeld haben die Auftragseingänge aber nachgegeben. "Die derzeitigen Überkapazitäten bremsen die Investitionsneigung unserer Kunden. Dennoch werden derzeit unrentable Produktionslinien durch neue Linien ersetzt, denn nur so bleiben die Hersteller bei sinkenden Marktpreisen konkurrenzfähig", so Dr. Eric Maiser, Geschäftsführer VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel. "Unsere Veranstaltung hat gezeigt, wie die Industrie in der Produktion höhere Effizienzen und niedrigere Kosten erreichen kann. Photovoltaik ist ein wichtiger Baustein im Energiemix der Zukunft, das Marktpotenzial ist ungebrochen." Im Jahr 2010 wurden allein in Deutschland 7 400 Megawatt (MW) neue Kapazitäten installiert, weltweit waren es 17 400 MW. lg








