Wirtschaft + Unternehmen
VDMA: Umsatzverluste im hessischen Maschinenbau
Die Maschinenbaubetriebe in Hessen erzielten im ersten Quartal 2013 Umsätze in Höhe von 1,9 Milliarden Euro. Damit sind die Umsätze gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal zweistellig um fast 14 Prozent gesunken.
Im 1. Quartal 2013 standen allerdings drei Arbeitstage weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum zur Verfügung, was sich auch im Rückgang der Zahl der geleisteten Arbeitsstunden um sechs Prozent widerspiegelt. Das Vorjahresquartal brachte außerdem eine positive Umsatzentwicklung, so dass diese Rückgänge nicht überbewertet werden sollten, heißt es in einer Mitteilung des VDMA.
"Die Stimmungsindikatoren im deutschen Maschinenbau sind nach wie vor sehr positiv, so dass wir im Verlauf des Jahres 2013 eine deutlich verbesserte Umsatzentwicklung erwarten. Die Umsatzrückgänge des 1. Quartals werden jedoch nur zum Teil zu kompensieren sein," kommentierte Gerhard Börner, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des Landesverbandes Mitte die Ergebnisse.
Die Inlandsumsätze sind mit minus 7,2 Prozent im hessischen Maschinenbau stärker gesunken als die Auslandsumsätze mit minus 17,9 Prozent. Fast 29 Prozent der Auslandsumsätze werden im hessischen Maschinenbau mit der Eurozone generiert, 71 Prozent der Umsätze mit dem sonstigen Ausland. Die hessischen Maschinenbauumsätze mit dem sonstigen Ausland sind um 21,3 Prozent gesunken, mit der Eurozone um minus 8,0 Prozent. Die durchschnittliche Betriebsgröße ist bei den hessischen Maschinenbaubetrieben mit 174 relativ gering, d.h. in Hessen dominieren kleinere Maschinenbaubetriebe. Der Pro-Kopf-Umsatz beträgt im ersten Quartal 2013 im hessischen Maschinenbau 49.656 Euro, er ist um 14,2 Prozent gesunken. Die Erläuterungen zum Umsatz erklären und relativieren diese Rückgänge. kf








