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Trotz Krise: AEB feiert Jubiläumsjahr mit Umsatzplus
Das Stuttgarter Softwareunternehmen AEB erzielte im ersten Halbjahr 2009 ein Umsatzplus von 15 Prozent. Damit wurden zwei Drittel des geplanten Jahresumsatzes bereits in der ersten Jahreshälfte erreicht. Auch im Krisenjahr wächst AEB weiter und stellte bisher 15 neue Mitarbeiter ein. Am 1. September werden sieben weitere festangestellte Mitarbeiter ihre neue Stelle bei AEB antreten. Der Betrieb ist offenbar mit einer soliden und nachhaltigen Planung dem gefährlichen Fahrwasser der Finanzkrise entronnen. Ein Grund dafür war die starke Zunahme der Auftragseingänge in den Monaten Januar bis Juni. Der hohe Auftragseingang ist bedingt durch die Atlas-Umstellung. Per EU-Beschluss wurde das Ausfuhrverfahren auf Papier durch ein elektronisches Zollsystem ersetzt. Seit dem 1. Juli 2009 ist das Einheitspapier endgültig abgeschafft worden - ausführende Betriebe müssen seit diesem Stichtag ihre Ausfuhren mit dem elektronischen Atlas-System abwickeln. Für diese Herausforderung hat AEB eine Lösung entwickelt, die erheblich zum Umsatzplus beigetragen hat. Naturgemäß wird die Auftragslage im zweiten Halbjahr wieder etwas nachlassen. Dennoch ist es realistisch, dass die Planzahlen dieses Jahr übertroffen werden. "AEB erwartet 2009 ein überaus erfolgreiches wirtschaftliches Jahr", prognostiziert AEB-Geschäftsführer Jochen Günzel. Dafür spricht auch der Anstieg der Kundenzahl: Allein im ersten Halbjahr konnte AEB 2.000 Neukunden für sich gewinnen. Im Jubiläumsjahr begrüßte das Stuttgarter Unternehmen den 5.000. Kunden - die Kundenzahl wurde damit fast verdoppelt. pb








