Wirtschaft + Unternehmen

Toyota baut Deutschland-Zentrale in Isernhagen

Spatenstich zum Neubau in Isernhagen (v. li.): Stephan Schmitz (Leiter Personal/Recht Toyota Material Handling Deutschland, Projektleiter), Norman Memminger (Geschäftsführer Toyota Material Handling Deutschland), Matthias Fischer (CEO und Präsident Toyota Material Handling Europe), Arpad Bogya (Bürgermeister Isernhagen), Thorsten von Killisch-Horn (Geschäftsführer Vollack GmbH & Co. KG) und Hideki Izumi (General Manager Takenaka Europe GmbH).

Schon vor Wochen rollten die ersten Bagger an, jetzt ist auch offiziell der erste Spatenstich getan: Stapler-Hersteller Toyota Material Handling hat mit dem Bau seiner neuen Deutschland-Zentrale in Isernhagen bei Hannover begonnen. Die Fertigstellung ist Ende 2013.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde, Arpad Bogya, gaben heute Unternehmensvertreter, Architekten und die Bauleitung den Startschuss für die Bauarbeiten. Nach Fertigstellung werden in dem neuen Gebäude rund 200 Mitarbeiter ihrer Arbeit nachgehen. Für den Mutterkonzern, die Toyota Industries Corporation (TICO), ist es die bisher größte Investition in eine europäische Vertriebsgesellschaft.

"Wir freuen uns sehr auf unser neues Zuhause in Isernhagen. Die infrastrukturellen Voraussetzungen sind ideal", so Norman Memminger, Geschäftsführer von Toyota Material Handling Deutschland (TMHD), anlässlich des Spatenstichs. Das Baugrundstück liegt in der Nähe der Bundesautobahnen 2, 7 und 37, unweit vom Flughafen Hannover. Komfortabel für die Mitarbeiter: Auch die Stadtbahn hält direkt vor der Tür. Memminger weiter: "Von der Grundstückssuche bis zum ersten Spatenstich hat uns die Gemeinde optimal unterstützt. Ich bin sicher, dass sich unsere Investition auszahlen wird - für das Unternehmen, unsere Mitarbeiter und Isernhagen."

Größere Kapazitäten, effizientere Prozesse

Die neue Zentrale wird der durch die Grundstücksgrenzen vorgegebenen Form folgen und sich im Wesentlichen in drei Bereiche aufteilen: An das geplante dreigeschossige Bürogebäude schließt sich ein Hallenkomplex an, der sich wiederum in zwei Bereiche aufgliedert. Die höhere Gebäudeeinheit beheimatet das zentrale Ersatzteillager von Toyota für den deutschen Markt, ein Schulungszentrum sowie eine Werkstatt für die Kontrolle und Instandhaltung von Geräten. Der flachere Hallenbereich bietet Platz für den Wareneingang und -ausgang sowie große Lagerflächen. Durch den Neubau konzentriert Toyota seine Geschäftsaktivitäten mit dem Ziel, die eigenen Prozesse noch effizienter zu gestalten und Platz für zukünftiges Wachstum zu schaffen. Die bisherige Zentrale in Langenhagen wird mit den Geschäftsbereichen des zweiten Firmen-Standorts in Duisburg zusammengeführt. Die gewerblichen Flächen für die Werkstatt vergrößern sich dabei um über 40 Prozent, die Lager-Kapazität wird mehr als verdoppelt.

Nachhaltiges Umwelt- und Werkstatt-Konzept

Toyota investiert in Nachhaltigkeit: Helle Arbeitsplätze mit natürlicher Frischluftzufuhr, begrünte Innenhöfe, Luft-Wasser-Wärmepumpen, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie Anschlusssäulen zum Laden von Elektroautos sind wesentliche Bestandteile des Energie- und Umweltkonzepts. Außerdem werden die logistischen Abläufe optimiert: "Durch die Zusammenlegung unserer beiden Standorte werden wir wesentlich effizienter. Unterm Strich stehen deutlich kürzere Transportwege und eine verbesserte CO2-Bilanz", so Norman Memminger. Die Arbeit im Werkstattbereich ist nach den Prinzipien des weltbekannten Toyota Produktionssystems mit schlanken, effizienten Prozessen organisiert.

In den kommenden Wochen beginnt mit der Fundamentlegung der erste Bauabschnitt.kf

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