Spatenstich am Stammsitz
Arno Arnold baut neue Industriehalle
Ende Februar hat das Unternehmen Arno Arnold im Gewerbegebiet Obertshausen auf einem rund 1.600 Quadratmeter großen Areal mit dem Bau einer neuen Industriehalle begonnen. Die Fertigstellung des Neubaus ist bereits für Ende Juli geplant.
Mit der rund 2 Millionen Euro schweren Investition verfolgt das mittelständige Unternehmen an der Bieberer Straße die Ziele, seine Fertigungstiefe am Stammsitz zu erhöhen und die technologische Grundlage für weitere innovative Produkte im Bereich der flexiblen Schutzeinrichtungen für Industrieanlagen zu legen.
"In der Halle wird eine maschinelle Blechfertigungsstraße entstehen, die unserem Unternehmen die Möglichkeit bietet, Produkte schneller, d. h. time-to-market liefern zu können", erklärte Geschäftsführer Wolf Matthias Mang beim symbolischen ersten Spatenstich und ergänzte: "Die Arno Arnold GmbH erhält dadurch auch die Flexibilität, Produktionsspitzen besser abfedern zu können."
Bekenntnis zum Standort
Der 56-Jährige blickte am Freitag freudig auf das Großprojekt: "Wir sind davon überzeugt, mit dem Bau der Industriehalle die Zukunft unseres Unternehmens und die aller im Arnold-Team Beschäftigten stärken zu können", so Mang.
Statt wie viele Konkurrenten, die ihre Produktion in den 1990er Jahren ins "billigere" Ausland verlagert hatten, bekennt sich das Unternehmen uneingeschränkt zum Standort Deutschland und zur Wirtschaftsregion Rhein-Main: "Hier ist unsere Heimat, hier gehören wir hin - deshalb investieren wir in Obertshausen. Wir gehen diesen Schritt auch, weil wir für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren Familien eine Verantwortung haben und so sichere Arbeitsplätze anbieten können", erläuterte Simone Weinmann-Mang, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Wolf Matthias Mang die Geschäfte der Arno Arnold GmbH führt, während des Festaktes am Freitag.
Unternehmen setzt beim Bau auf Nachhaltigkeit
Die neue Halle ist nach modernsten Gesichtspunkten gestaltet. Die Nachhaltigkeit hat bei den Planungen ebenfalls eine große Rolle gespielt. Der gesamte Bau ist energieeffizient geplant, zudem erhalten die Freiflächen regendurchlässiges Pflaster und auf dem Gelände sollen 30 Bäume eingepflanzt werden. Neben der neuen Halle befindet sich bereits heute ein weiteres Gebäude, das vom mittelständischen Unternehmen mit dem Kauf des Grundstückes erworben wurde. Das Gebäude bietet Platz für weitere Anlagen zur notwendigen Grundlagenforschung und Entwicklung, zur Technologieverbesserung und zur Produktpräsentation.
Neue Arbeitsplätze für Fachkräfte
Mit dem Bau der Industriehalle verbunden ist auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die mit Fachkräften besetzt werden sollen. Auf diese wartet den Planungen entsprechend ein angenehmes Arbeitsumfeld: "Uns ist daran gelegen ergonomische und helle Arbeitsplätze zu schaffen, die einem gesunden Arbeitsleben förderlich sind", so Simone Weinmann Mang abschließend.
Der erste Spatenstich fand nach einer von Pfarrer Norbert Hofmann vorgenommenen Segnung der Erde statt. Tatkräftig stachen dabei in die Erde: das Geschäftsführerehepaar Wolf Mang und Simone Weinmann-Mang, Prokurist Jürgen Konrad, die Ressortleiter des Unternehmens: Thomas Kreutzer, Hagen Schüller und Dr. Thomas Kühn, der Bundestagsabgeordnete Peter Wichtel, der Bürgermeister der Stadt Obertshausen, Bernd Roth, die Stadtverordnetenvorsteherin Heide Hess sowie der Erste Stadtrat Hubert Gerhards, Volker Fasbender (Hauptgeschäftsführer der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände), Joachim Jungbluth (Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen, Bezirksgruppe Offenbach und Osthessen), Dr.Martin Gegenwart( Geschäftsführer und Syndicus der IHK Offenbach), die Architekten Dirk Lüttich und Martina Ricker, sowie Norbert Lindt von der Bauunternehmung Norbert Lindt GmbH, kf









