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SEW: Effizienz ist gefragt
Sorter spielen in der Intralogistik eine wichtige Rolle. Sie werden bei Gepäckförderanlagen für Fluggepäck eingesetzt sowie in Umschlag- und Verteilzentren von Paketdiensten und Versandhandel. Grundlegende Forderungen der Anlagenbetreiber sind hohe Verfügbarkeit, Wartungsfreiheit und Energieeffizienz. Weil herkömmliche Antriebssysteme mit Transportkette oder Reibradantrieb eine rotative Bewegung in eine Linearbewegung umsetzen, unterliegen sie einem mechanischen Verschleiß, der Wartungsaufwand zur Folge hat.
Ein gänzlich anderes Wirkprinzip stellt der lineare Direktantrieb dar. Asynchrone Linearmotoren für den Sortereinsatz gibt es bereits seit längerem, so auch von SEW-Eurodrive. Gegenüber der rotativen Technik ist der asynchrone Linearmotor kontaktfrei, hat keinen mechanischen Verschleiß und ist geräuscharm.
Aktuelle Neuentwicklungen in der Sortertechnik verwenden synchrone Linearmotoren von SEW. Hier bilden Ferritmagnete das bewegliche Sekundärteil. Sie sind in großen Mengen verfügbar, kostengünstig und auch bei 100 Prozent Luftfeuchtigkeit absolut rostfrei. Bei Sorter-Applikationen kommt es nicht vorrangig auf Dynamik an, sondern vielmehr auf Energieeffizienz. Schließlich arbeitet ein Sorter üblicherweise ein- oder zweischichtig im S1-Betrieb.
Der synchrone Linearmotor SLC von SEW-Eurodrive eignet sich nicht nur für große Verfahrwege (typisch: mehrere 100 Meter), sondern hilft auch den Energiebedarf eines Sorters zu senken - oftmals über 60 Prozent. Dieser Antrieb wird jetzt als Standardlösung für die Fördertechnik angeboten. Er umfasst Sekundärteile in verschiedenen Längen, das Primärteil und eine Geberbox. Als Frequenzumrichter kommt die SEW-Baureihe Movidrive zum Einsatz. bw










