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Sensorik und Messtechnik überzeugend kombiniert
Der AMA Fachverband für Sensorik e.V. hat bereits Mitte Mai den Gewinner des diesjährigen mit 10.000 Euro dotierten Sensor Innovationspreises gekürt. Eine Gemeinschaftsentwicklung des CiS Forschungsinstituts für Mikrosensorik und Photovoltaik GmbH, Audia Akustik GmbH, und dem Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik der RWTH Aachen hat den Preis gewonnen.
Nach Ansicht der Jury haben die Sieger eine besonders gelungene Teamlösung präsentiert, in der nicht nur die optische Sensorik und die Integration als In-Ohr-System überzeugen, sondern auch die aus den primären Messsignalen gewonnenen Sekundärinformationen: so wird die Pulsfrequenz aus niederfrequenten Signalschwankungen bestimmt und damit ein zusätzlicher Sensor ersetzt.
"Die Rekordzahl der Anmeldungen vom Vorjahr wurde fast wieder erreicht, das Niveau war im Schnitt aber deutlich besser - auch wegen der klareren Anforderungen an die Einreichungen" lobt Juryvorsitzender Prof. Dr. Andreas Schütze das kontinuierlich hohe Interesse am Preis. "Erfreulicherweise konnte die Internationalität der Einreichungen nochmals gesteigert werden: 40 Prozent kamen von außerhalb Deutschlands, darunter auch aus Japan und Australien." so Schütze weiter.
Nominiert waren außerdem die Teams des Fraunhofer-Instituts für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) mit ihrem "Time-of-Flight 3-D Abstandssensor mit integrierendem Pulsverfahren" und die Firma Gasera Ltd. aus Finnland mit ihrer Innovation "Tragbarer FTIR-PAS Gas Analysator für die Erkennung toxischer Substanzen in Sicherheitsanwendungen unter Verwendung eines neuartigen ultraempfindlichen MEMS-Cantilever-Sensors".
"Alle drei Nominierungen zeigen, dass häufig erst die Kombination von Sensorik und Messtechnik ein überzeugendes Ergebnis liefert - ein Trend, der nicht nur im Wettbewerb zu beobachten ist", ergänzt Dr. Thomas Simmons, Geschäftsführer des Verbands. bw









