Schmersal setzt auf RFID
Sicherheit ohne Mechanik
Die Schmersal Gruppe stellt auf der diesjährigen SPS IPC Drives ein neues Sicherheits-Schaltgerät vor, das dem Konstrukteur und dem Maschinenbediener das Beste aus zwei Welten bieten soll.
Das Gehäuse wird dem Anwender von elektromechanischen Sicherheits-Schaltgeräten bekannt erscheinen. Es hat die gleichen Abmessungen wie der Sicherheitsschalter AZ 16, der millionenfach im Einsatz ist und in vielen Industriebetrieben weltweit als "der" Sicherheitsschalter gilt.
Im Unterschied zum AZ 16 hat der RSS 16 aber keinen mechanischen Betätiger. Die Identifikation des Targets erfolgt hier berührungslos über die von Schmersal entwickelte RSS-Technologie: Ein sicherheitstechnisch ertüchtigtes RFID-Signal übernimmt die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger.
Diese Technik schafft die Voraussetzung dafür, dass der Anwender des RSS 16 zwischen drei verschiedenen Codiervarianten auswählen kann. In der Grundversion akzeptiert der Sensor jedes geeignete Target. Eine zweite Ausführung akzeptiert nur das Target, das beim ersten Einschalten eingelernt wurde. Schließlich ist noch eine dritte Variante lieferbar, bei der sich der Anlernvorgang beliebig oft wiederholen lässt.
Damit kann die Codierung und somit auch der Manipulationsschutz, den der Sicherheitssensor bietet, an die Applikation und den Grad des Manipulationsanreizes angepasst werden.
Zu den weiteren Vorteilen des RSS 16 gehört die Möglichkeit, das Target von drei Seiten anzufahren - das erlaubt hohe Flexibilität bei der Integration in die Umgebungskonstruktion. Zudem ist der Sicherheitssensor als Magnetanschlag nutzbar, so dass der Konstrukteur auf einen separaten Anschlag mit Rastung verzichten kann. bw









