Sarissa vs. Utopie
Null Fehler möglich machen
Eine Null-Fehler-Produktion zu gewährleisten klingt utopisch. Jetzt bietet Sarissa aus Weingarten ihre Poka-Yoke-Systeme zusätzlich zur Null-Fehler-Garantie mit erweiterter Flexibilität an. So können nun mit nur einer Software, dem neuen LPS-SQN-1, an Handarbeitsplätzen sowohl Werkzeuge genutzt und deren Positionen erfasst als auch Handgriffe begleitet und der Werker entlastet werden.
Mit dem Release 2.5 stellt Sarissa die Verschmelzung von QualityAssist und ToolNavigator und damit die Software LPS-SQN-1 vor. QualityAssist, das System an Handarbeitsplätzen für Konfektionierung, Kommissionierung und Montagearbeiten wurde mit dem ToolNavigator, der zur Positionserfassung von Werkzeugen benutzt wurde, zusammengeführt. In zunehmendem Maße hatten Anwender des Sarissa-Poka-Yoke-Systems den Bedarf, sowohl die Handgriffe bei Montagearbeiten als auch den korrekten Einsatz von zugehörigen Werkzeugen zu begleiten. Dies ist jetzt möglich. Ein größtmögliches Maß an Flexibilität bei der Erstellung der Arbeitsabläufe bietet die Möglichkeit, schnell und auf einfache Weise eine Arbeitsanweisung mit Texten, Bildern oder Grafiken zu erstellen. Moderne "Wizard"-Funktionen unterstützen den Bediener und verhindern, als zusätzliche Sicherheitsebene, dass etwas vergessen wird.
Für Handarbeiten werden weiterhin die kabellosen Sender, mit einem Gewicht von lediglich vierzig Gramm, am Handgelenk getragen. Als Werkzeuge können in der aktuellen Version Schraubcontroller von beinahe jedem Hersteller wie zum Beispiel Desoutter, Stanley, Ingersoll-Rand, Atlas-Copco, Bosch-Rexroth oder Cleco, als auch Drehmomentschlüssel von GWK genutzt werden. Das richtige Drehmoment und der korrekte Drehwinkel werden mit dem richtigen Ort verheiratet.
Auf diese Weise kann beispielsweise ein Teil von Hand montiert, fertig verschraubt und anschließend verpackt werden. Dabei werden Fehler aktiv verhindert und Positionsdaten für die Rückverfolgbarkeit in Haftungsfällen gespeichert. bw









