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Sandvik Coromant eröffnet drittes F&E-Zentrum
Sandvik Coromant hat sein vollständig modernisiertes Forschungs- und Entwicklungs-Zentrum für Vollhartmetall-Schaftfräser im italienischen Rovereto eingeweiht. Rovereto ist die erste Coromant F&E-Einrichtung in Italien. Neben den Standorten im britischen Sheffield und im schwedischen Halmstad ist Rovereto der dritte Standort, der als Teil der neuen weltweiten F&E-Zentren für Vollhartmetall ausgebaut wurde.
Die neuen F&E-Zentren des Weltmarktführers für Werkzeuge, Werkzeuglösungen und Know-how in der metallbearbeitenden Industrie verantworten die Erforschung und Entwicklung neuer Vollhartmetallwerkzeuge für die Bohr-, Gewindebohr- und Fräsbearbeitung. Sandvik Coromant hat in die Standorte mehrere Millionen Schwedische Kronen investiert - unter anderem in speziell gebaute Arbeitsumgebungen, Testwerkstätten und hochmoderne Labore. Das F&E-Zentrum in Italien wurde teilweise mit Mitteln der autonomen Region Trient gefördert, die den Wirtschaftszweig Forschung und Entwicklung stark unterstützt.
"Mit unseren Investitionen im Bereich Vollhartmetall in Halmstad, Sheffield und Rovereto unterstützen wir die Entwicklung zu einer globalen F&E und leisten einen wichtigen Beitrag zu unserer weiteren Diversifizierung", erklärt Göran Berter, Vize-Präsident F&E bei Sandvik Coromant.
Der Standort Rovereto
Mit einer Fläche von insgesamt 800 Quadratmetern ist das modernisierte F&E-Zentrum in Italien doppelt so groß wie sein Vorgänger. Werkstatt und Labor wurden auf den neuesten Stand gebracht, der Maschinenpark um hochmoderne Anlagen sowie 3D-Scan- und Simulations-Technologie der neuesten Generation erweitert. Das Zentrum befindet sich am gleichen Ort wie eine Produktionsstätte für Vollhartmetall-Schaftfräser, die weltweit vertrieben werden. Die Geschichte des Werks in Rovereto reicht bis ins Jahr 1925 zurück - damals wurden hier Bohrer der Marke Cofler gefertigt.
Das Team des italienischen F&E-Zentrums besteht aus Ingenieuren und Labortechnikern. Ein Drittel der Beschäftigten sind Frauen - einschließlich der Abteilungsleiterin, Giovanna Malagnino, die auch das Umbauprojekt leitete. "Sandvik Coromant hat 'Diversity' immer gefördert. Das F&E-Zentrum in Rovereto ist dafür ein vorbildliches Beispiel - gerade in Italien. Als ich mein Ingenieursstudium am Polytechnikum in Turin begonnen hatte, waren Studentinnen eine echte Minderheit. Heute bin ich sehr stolz, ein Team aus kompetenten und motivierten Ingenieuren und Technikern zu leiten, das zu einem Drittel aus Frauen besteht", erklärt Malagnino. Tätigkeitsschwerpunkte ihrer Abteilung sind das Werkzeugdesign, die Testdurchführung sowie die Entwicklung neuer Produkte, Frästechniken und Werkstoffe. kf









