Wirtschaft + Unternehmen

RS Components eröffnet Büro in München

Head of Sales Continental Europe Didier Goguelin (3. von rechts) und Projektleiter Maik Frache (2. von rechts) begrüßen das neue Münchner Team.

RS Components (RS), Handelsmarke der Electrocomponents plc und High Service Distributor für Produkte aus der Elektronik, feierte am 2. April die Eröffnung eines neuen Büros im Münchner Osten.

Am neuen Standort sollen auf vier Räume verteilt zehn Innendienstmitarbeiter die Vernetzung und Zusammenarbeit mit Kunden und Herstellern schwerpunktmäßig im Bereich Elektronik voran treiben.

Nach einer sehr kurzen Vorbereitungszeit konnte RS rechtzeitig zum Start des neuen Geschäftsjahres die fast genau zwischen Messe und dem Stadtzentrum gelegenen Räume im Stefan George Ring beziehen. . "Wir starten jetzt mit sechs Mitarbeitern. Bis zum Juni wird das Team komplett sein und wir haben dann ein Verhältnis von 1:1 zwischen Vertriebsinnen- und Außendienst im Großraum München. Langfristig ist sogar an ein 2:1 Verhältnis in wirtschaftlichen Ballungsräumen gedacht", gibt der zuständige Projektleiter Maik Frache, Head of Key Account Management Deutschland bei RS, einen Ausblick. Die Eröffnung des Standortes München wird dabei keinerlei Auswirkung auf die Beschäftigung am Standort im südhessischen Mörfelden haben.

Die Region Süd, zu der auch München für RS gehört, spielt für den Distributor aufgrund des großen Wachstumspotenzials eine sehr große Rolle. 25 bis 30 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaften die Münchner Neubürger hier. Strategisch steht besonders die Elektronik hier im Vordergrund. Schließlich bildet die bayerische Metropole hier einen für Deutschland einzigartigen Technologie-Cluster. So werden neben den Anforderungen der gesamten Vertriebsregion Süd hier besonders rund 1.200 Schlüsselkunden aus diesem Segment ins Auge gefasst.

Für die Kunden von RS soll sich aus der größeren Nähe ein noch besseres Betreuungsverhältnis ergeben, besonders in der Projektarbeit. Auch die Beziehung zu wichtigen Lieferanten in der Elektronik wir durch die räumliche Nähe auf eine völlig neue Basis gestellt. Dies trägt bereits jetzt erste Früchte, wie neue Initiativen in Kooperation mit Panasonic zeigen. Somit ist die Erreichung des Nahziels, die Steigerung des Umsatzes im Bereich Elektronik, schon heute so gut wie gesichert. Langfristig denkt das Unternehmen daran, in München auch Produktmanagement-Kapazitäten aufzubauen. kf

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