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Roboy: Sensoren von Baumer steuern Sehnen

Er wird 1,30 Meter groß sein, soll an einen "sympathischen" Jungen erinnern und der menschlichen Anatomie und Bewegung deutlich näher kommen als viele seiner bisherigen Artgenossen. "Roboy" nennt sich die neueste Roboter-Entwicklung des Artificals Itelligence Laboratory (AI Lab) der Universität Zürich, die zusammen mit einem Projektteam aus Wissenschaft und Industrie in nur rund neun Monaten entsteht. (s.a. unsere Meldung vom 28. Januar an gleicher Stelle).

Dank des Kapazitivsensors von Baumer wird Roboy seinem Gegenüber die Hand schütteln können.

Wenn Roboy am 9. März anlässlich des Weltkongresses "Robots on Tour" in Zürich das Licht der Welt erblickt, wird die Öffentlichkeit einen Roboter mit "humanoiden" Eigenschaften bestaunen können, dessen Realisierung auch Baumer maßgeblich unterstützt hat.

Neben Berührungsempfindlichkeit und Gesichtserkennung zeichnet sich Roboy vor allem durch seine Bewegungen aus, die denen des Menschen nachempfunden sind. Bei klassischen Robotern sind Motoren direkt in den Gelenken eingebaut, was ihnen die typischen steifen Gesten verleiht. Bei Roboy jedoch kommt eine sehnengesteuerte Antriebstechnik zum Einsatz. Die Gelenke werden über Kunststoffsehnen gesteuert, welche die Knochen des künstlichen Skeletts miteinander verbinden. Elektromotoren ziehen und verkürzen die Sehnen und imitieren so die Muskelbewegung im menschlichen Körper.

Um den Bewegungsapparat des Menschlichen Körpers so nachzuahmen, bedarf es einer Fülle von Hightech im Innenleben von Roboy, wie etwa Sensoren von Baumer. Der Sensorhersteller unterstützt zusammen mit anderen Partnerfirmen dieses Projekt und stellt für Roboy insgesamt über 100 Analogsensoren zur Verfügung. Diese hochpräzisen und sehr kompakten Sensoren sind erforderlich, um die Kraft der einzelnen Muskel-Antriebssysteme von Roboy zu regulieren, sowie die genaue Position der beweglichen Körperteile zu bestimmen. Auch ein Händeschütteln mit Roboy wird möglich sein. Dass sich die Finger des Roboters dabei auch um die Hand des Gegenübers schließen können, sorgen entsprechende Kapazitivsensoren von Baumer. Die nur sechs Millimeter flachen Sensoren werden in die Handflächen von Roboy eingebaut.

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"Ein menschenähnlicher Roboter ist sicherlich kein alltäglicher Anwendungsbereich für unsere Sensoren. Das Projekt Roboy ist aber ein weiteres Beispiel für die zahlreichen und speziellen Sensorlösungen, die Baumer anbieten kann", sagt Sascha Schmid, Product Market Manager Sensor Solutions bei Baumer.

Weitere Informationen unter http://www.roboy.org und http://www.robotsontour.com bw

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