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Rewe Dortmund: Umstellung auf Pick-by-Voice
Durch die Einführung eines neuen Lagerverwaltungssystems (LVS) steigert der Rewe Dortmund Großhandel Effizienz und Qualität in allen Abläufen und Prozessen der Lagerbetriebe. Integraler Bestandteil des Systems ist die Pick-by-Voice-Technologie: Die Kommissionierung der Waren erfolgt sprachgesteuert. Hierdurch kann eine Produktivitätsverbesserung von zehn bis 15 Prozent erreicht werden. Gleichzeitig wird die Qualität durch verschiedene Prozesse und Abläufe im neuen LVS in allen fünf betroffenen Lager-Standorten weiter verbessert.
Die Pilot-Installation der Standard-Software, die in Teilen auf die Unternehmensprozesse zugeschnitten wurde, hat bereits Anfang November im Frischdienstlager in Dortmund-Asseln begonnen. Die anderen Standorte werden schrittweise bis Anfang 2012 auf das neue System umgestellt. Dafür investiert der Händler eine Summe im siebenstelligen Bereich.
Nach der Einführung im Dortmunder Frischdienstlager, ist bereits der Prozess der Feinabstimmung eingeleitet worden. Dabei geht es beispielsweise um die weitere, detaillierte Optimierung des Sprachablaufs für die Kommissionierung von Gewichtsartikeln sowie die Prozesse für den Warennachschub.
Stefan Hahn, Prokurist und Geschäftsbereichsleiter Lagerbetriebe Dortmund, dazu: "Es war sicherlich mutig noch vor dem Weihnachtsgeschäft die Inbetriebnahme des neuen Systems durchzuführen, aber für die Einhaltung des weiteres Terminplans zwingend notwendig".
Jetzt wird Anfang März das Frischdienst-Lager in Wesel auf das neue System umgestellt. Nach der vollständigen Einführung an allen Standorten werden 2012 dann rund 700 Mitarbeiter auf einer Lagerfläche von rund 100.000 Quadratmetern mit dem neuen Lagerverwaltungssystem arbeiten.
Das neue LVS wurde von der Knapp AG aus dem österreichischen Graz - sie zeichnete bereits 2005 für das neue LVS im Rewe-Tiefkühllager in Dortmund-Wambel verantwortlich - geliefert.
Durch eine Online-Bestandsverwaltung, die sämtliche Buchungsvorgänge im Lager in Echtzeit erfasst, ist jederzeit der genaue Bestand in jedem einzelnen Lagerfach bekannt. Über Mindestbestände in den Kommissionierfächern werden vom System automatisch Nachschubaufträge ausgelöst. Die Staplersteuerung sorgt für eine wegeoptimierte Warenversorgung. Statt wie bislang über ein Infrarot-Funksystem läuft die Datenübertragung nun über moderne WLAN-Technik. Sowohl die Staplerterminals als auch die Wareneingangsterminals und die Pick-by-Voice-Terminals kommunizieren über das Funknetz mit dem Server des LVS. Die zur sprachgesteuerten Kommissionierung eingesetzten Headsets kommunizieren via Bluetooth mit den fest an den Flurfördergeräten montierten Pick-by-Voice-Terminals. bw









