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Reinhardt – stimuliert von Messtechnik
Magere 2.500 DM Startkapital reichten Anfang Juli 1976 für die Gründung dee Reinhardt System- und Messelectronic, dazu viel Willen und Engagement und die Erfahrung als Testsystementwickler von Genrad. Das wesentliche Kapital lag in fünf Jahren Vertriebs-und zehn Jahren Entwicklungserfahrung im Bereich Testsysteme für elektronische Flachbaugruppen und gutem Kontakt zu den damaligen Kunden. Reinhardt ist spezialisiert auf Universaltestsysteme für den ganzen Incircuit- und Funktionstestbereich, für Firmen mit Stückzahlen von unter 100 bis in den Millionenbereich. Dafür wurde eigene Stimulierungs- und Messelektronik entwickelt wie auch eigene Adaptionstechnik, um das Problem Testen von elektronischen Flachbaugruppen optimal zu lösen.
Die ersten Produkte waren Vertriebsprodukte aus dem amerikanischen, englischen, französischen und deutschen Testsystem- und Laborbereich. Nach zwei Jahren folgten die ersten selbst entwickelten Handmessgeräte für Temperatur-, Feuchte-, Taupunkt- und Luftdruckmessung. 1979 wurde der erste Funktionstester entwickelt mit Oberflächenprogrammierung und Commodore-Rechnertechnologie. Heute liefert das Unternehmen die fünfte Generation von Testsystemen, kombiniert Incircuit-Funktion für Analog- und Digitaltechnik mit neuester PC-Technik auf USB-Basis.
Die Leistungselektronik ist ein weiteres Spezialgebiet. Über 45 Mann-Jahre an eigener Software liegen zwischen der ersten und der neuesten Testsystemgeneration, welche neben hochgenauen Incircuittest mit Programmierkomfort, Funktionstest, analog, digital, Verwendungsmöglichkeiten verschiedener Feldbussysteme, Schnittstellen zur Einbindung fremder Stimuli- und Messgeräte, Mikroprozessorprogrammierung, komfortabelste Datenbankanbindung und seit einem Jahr auch ein eigenes Boundary Scan-Testverfahren bietet. bw









