Wirtschaft + Unternehmen

Rasante Runden auf dem Frentzen-Ring

Neun PS Leistung brachten die Karts der Sieger im Hoppenstedt-Cup gekonnt auf die Bahn.

Etwa 40 Kilometer südlich Frankfurt/M., auf der Heinz-Harald Frentzen Kartbahn im Odenwald, findet das jährliche Event mit Freunden und Partnern des Hauses Hoppenstedt statt. Knapp 60 Gäste begrüßte Geschäftsführer Erich Kögler bevor Organisator Jürgen Fellner 36 Fahrerinnen und Fahrer nach der Sicherheitsunterweisung für Übungs- und Qualifikationsrunden in vier Gruppen auf den Parcour schickte. Ein rustikaler Fahrstil führt dabei selten zum Ziel. Wie im richtigen Leben gilt auch hier: Mit Augenmaß und eher elegant die Hindernis-se umrunden als die Brechstange ansetzen bringt den Erfolg. Quietschende Reifen und Drifts sehen spektakulärer aus, schnelle Runden bringen jedoch Bodenhaftung in jeder Lage und Kontinuität über den gesamten Rennverlauf. Eine starke Damenmannschaft ging als erste auf die Strecke und gab ordentlich Gummi ¿ im wahrsten Sinne des Wortes. Zart besaitet zeigten sich die Teilnehmerinnen ebenso wenig wie im letzten Jahr ¿ in dem mit Anita Traber erstmals eine Frau den größten Pokal des Abends im Empfang nahm. Es ging herzhaft zur Sache auf dem anspruchsvollen Rundkurs. Mit einigen wenigen Drehern und Remplern und respektablen Rundenzeiten liefen alle Teilnehmerinnen wohlbehalten die Boxengasse an, um gleich anschließend die erste Männermannschaft auf die Räder zu setzen. Rasant zog Vorjahressiegerin Anita Traber von Helukabel in Hemmigen um die Kurven, sie sicherte sich Startposition 2 für das Finale. Fahrer der "ersten Stunde", wie Peter Stabel von Suco Bietigheim und Frank Schaaf von der Agentur Agenzia gaben sich erneut die Ehre und zeigten sich später im Finale, das über 20 Minuten lief, von ihrer starken Seite. Das Qualifying der Gruppen lief über jeweils acht Minuten, die Runden-Zeiten konnten erneut gedrückt werden. Mit sehr guter Fahrtechnik fiel auch Markus Hassa von Michelin in Karlsruhe auf. Er führte schließlich das Finale vor Antia Traber, Neuling Mattias Reuter von HSB Normalien in Schwaigern und Frank Schaaf an. Anita Traber fuhr im Finale einmal mehr persönliche Bestzeit, musste sich aber letztlich Markus Hassa, der das Rennen von Anfang bis Ende unglaublich schnell und konstant fuhr, und Frank Schaaf, der geradezu an seinem Stoßfänger klebte, am Ende knapp geschlagen geben. Mindestens so interessant wie das Rennen selbst sind die Gespräche am Rande der Rennstrecke. Hier werden, abseits vom Tagesgeschäft auch Kontakte der Teilnehmer untereinander geknüpft und aufgefrischt. "Auch das¿, so Organisator Jürgen Fellner, "ist natürlich ein gewollter Effekt der Veranstaltung. Hier wurde schon so manche Strippe geknüpft, an der später erfolgreich gezogen wurde¿. Ein spannendes Rennen, sehr gute fahrerische Leistungen mit schnellen Runden und ein sehr freundschaftliches Fahrerfeld, das im nächsten Jahr gerne wieder kommen möchte ¿ eine gelungene und gut organisierte Kundenveranstaltung von Hoppenstedt Publishing.

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