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Artikel und Hintergründe zum Thema

Kartellamt gibt grünes Licht

Preh darf IMA Automation Amberg kaufen

Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der IMA Automation Amberg GmbH durch die Preh GmbH genehmigt. Dadurch wird der am 17. Juni 2014 mit der Feintool International Holding AG unterzeichnete Kaufvertrag heute vollzogen. Die rund 250 IMA-Mitarbeiter werden von Preh übernommen. Auch der IMA-Standort Amberg bleibt erhalten.

Die Übernahme bedeutet eine nachhaltige Verstärkung des Produktbereichs Preh Innovative Automation (PIA), heißt es in einer Pressemeldung. In diesem Bereich hat sich Preh auf die Entwicklung, Planung und den Bau von Montageanlagen und Fertigungslinien insbesondere für Automobilzulieferer und Unternehmen der Elektrotechnikbranche spezialisiert. Ab sofort werden nun auch die ergänzenden Marktsegmente der IMA, z.B. aus der Solar-, Medizin- und Pharmaindustrie sowie aus den Bereichen Lebensmittel und Konsumgüter, gemeinsam weiterentwickelt.

Dr. Michael Roesnick, Vorsitzender der Geschäftsführung der Preh GmbH: "Wir wollen im Automationsbereich eine erfolgreiche Wachstumsstory schreiben und werden dazu sowohl die angestammten Marktsegmente der PIA als auch die Aktivitäten der IMA gezielt ausbauen und weiter internationalisieren. Insbesondere in China sehen wir ein großes Potenzial für das Produktportfolio von PIA und IMA, weil die Wettbewerbsfähigkeit auch dort langfristig nur über einen verstärkten Ausbau der industriellen Automation gewährleistet werden kann."

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Innerhalb der Preh-Gruppe werden der Produktbereich Preh Innovative Automation und die IMA Automation künftig in der gemeinsamen Gesellschaft Preh IMA Automation GmbH geführt. Die Produkte werden unter dem Markennamen PIA vertrieben.

Hintergrund: Die IMA Amberg GmbH ist spezialisiert auf die Konzeption und Realisierung anspruchsvoller Montageautomationssysteme sowohl für kleine und kleinste Teile in hohen Taktraten als auch für größere und schwere Teile mit niedrigeren Taktraten. Als Mitbegründerin der Montageautomationsbranche verfügt die Firma mit rund 250 Mitarbeitern über fast 40 Jahre Erfahrung und zählt somit zu den Technologieführern. Die Kunden von IMA befinden sich in aufstrebenden Branchen wie Solar-, Medizin- und Pharmaindustrie aber auch in angestammten Industrien wie Automotive, Elektrotechnik, Lebensmittel und Konsumgüter.

Der Preh-Produktbereich Preh Innovative Automation (PIA) entwickelt, plant und baut mit 170 Mitarbeitern flexible und leistungsfähige Montage- und Fertigungslinien vorwiegend für Automobilzulieferer. Das Leistungsspektrum reicht vom manuellen Montagearbeitsplatz bis hin zur vollautomatischen Produktionsanlage mit integrierter Prüftechnik und Datendokumentation. Die Preh GmbH ist eine Tochtergesellschaft der börsennotierten Joyson Electronics, Ningbo/China (600699:Shanghai), und repräsentiert innerhalb der Joyson-Gruppe den Unternehmensbereich Automotive Electronics. Als global aufgestellter Automobilzulieferer mit 95-jähriger Tradition hat Preh 2013 einen Umsatz von 520 Mio. EUR erzielt (+12,5 %). Das Unternehmen mit 3.430 Mitarbeitern verfügt über Standorte in Deutschland, Portugal, Rumänien, Mexiko, den USA, und China. Stammsitz ist Bad Neustadt a. d. Saale/Deutschland. Die Entwicklungs- und Fertigungskompetenzen von Preh konzentrieren sich auf Klima- und Fahrerbediensysteme, Steuergeräte für das Batteriemanagement von Elektrofahrzeugen sowie Montageanlagen.kf

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