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Phoenix Contact setzt im Januar 2010 die Kurzarbeit aus
Die Geschäftsführung von Phoenix Contact informierte die Belegschaften von Blomberg und Bad Pyrmont auf mehreren Betriebsversammlungen darüber, die unternehmensweite Kurzarbeit für den Monat Januar 2010 auszusetzen. Das betrifft beide Standorte Blomberg und Bad Pyrmont mit Ausnahme des Maschinen- sowie Werkzeugbaus. Die Lage sei zwar immer noch nicht einfach, allerdings sei in den letzten Wochen wieder ein leichter Anstieg des Auftrageingangs zu verzeichnen, erklärte Prof. Dr. Gunther Olesch aus der Geschäftsführung. "Wir wollen mutig und besonnen die Zukunft gestalten und die Gelegenheit nutzen, um erfolgreich aus der Krise zu kommen." In diesem Sinne werden auch alle 45 Auszubildenden von Phoenix Contact übernommen. Um dem moderaten Wirtschaftswachstum Rechnung zu tragen, gelten jenseits des Aussetzens der Kurzarbeit alle weiteren Sparmaßnahmen ohne Einschränkung, betonte Olesch. Phoenix Contact hatte im März dieses Jahres in Teilbereichen des Unternehmens Kurzarbeit eingeführt, um den geringeren Auftragseingang aufzufangen und dabei die Beschäftigung der Belegschaft zu sichern. Rund 1.200 Mitarbeiter waren davon betroffen. In einem zweiten Schritt wurde im Mai 2009 an beiden Standorten, Blomberg und Bad Pyrmont, unternehmensweit Kurzarbeit eingeführt, um die Beschäftigung aller Mitarbeiter zu sichern und die Belegschaft für Zeiten der Belebung an Bord zu halten. Für das Jahr 2010 war Kurzarbeit bis Jahresmitte angemeldet worden. pb








