Wirtschaft + Unternehmen
„Eine Idee leben“
Frage:
Wer oder was hat Ihr Interesse an Ihrem gegenwärtigen Tätigkeitsfeld geweckt?
Antwort:
Die vielen Gespräche meiner Eltern in meiner Kindheit. Mein Vater war Konstrukteur, Geschäftsführer und Betriebsleiter in einem kleinen, von ihm gegründeten Betrieb. Meine Mutter war für alle flankierenden Arbeiten zuständig und selbstverständlich für die Familie.
Frage:
Welche technischen Leistungen aus Ihrem Bereich bewundern Sie besonders?
Antwort:
Unser Firmen-Motto ist „Technik, die begeistert“. Dementsprechend lasse ich mich gerne begeistern von Dingen, die gelungen sind, die ästhetisch sind, die einen „Wow“-Effekt auslösen. Das können auch ganz kleine, einfache Dinge sein.
Frage:
Was möchten Sie noch dringend beruflich und/oder privat erreichen?
Antwort:
Ich will ein Umfeld und eine Organisation bewahren und weiterentwickeln, die Sicherheit bietet und Freiraum für kreatives und eigenverantwortliches Handeln ermöglicht.
Frage:
Drei Dinge, die Ihnen besonders wichtig sind…
Antwort:
- Familie und Freunde
- Freiheit im Denken
- Unabhängigkeit im Handeln
Frage:
…und drei, auf die Sie besonders gut verzichten könnten.
Antwort:
- Wirtschaftsverläufe wie 2009 und ihre Ursachen
- Status-Denken
- ewige Bedenkenträger
Frage:
Je ein Buch, eine CD, ein Film: Welche sind Ihnen besonders wichtig?
Antwort:
- Bibel
- Die Datensicherung meines neuen PC
- Super-8-Kinderfilme von meinem Opa
Frage:
Ein Bild, eine Skulptur, die Ihnen wichtig erscheint oder die Sie kaufen würden?
Antwort:
Ich würde den ältesten noch laufenden Weiss-Rundtisch kaufen – wenn ich wüsste, wo der steht. Der muss Jahrzehnte alt sein.
Frage:
Was lesen Sie derzeit?
Antwort:
Den Fragebogen eines Interviews.
Frage:
Was erwartet Sie nach Büroschluss?
Antwort:
Eine liebevolle Frau und lärmende, kleine Kinder.
Frage:
Treiben Sie Sport – welchen?
Antwort:
Ich betreibe Ausdauersport.
Frage:
Ihr Lebensmotto?
Antwort:
Nie aufgeben und immer das Beste versuchen.
Frage:
Haben Sie ein Vorbild oder auch mehrere?
Antwort:
Meinen Vater
Frage:
Welche positive Ader kennzeichnet Sie?
Antwort:
Ich will meine Ideen leben.
Frage:
Und die negative Seite?
Antwort:
Leider bin ich sehr ungeduldig.
Frage:
Welche Botschaft haben Sie an Ihre Mitarbeiter?
Antwort:
Aufbruch
Frage:
Ein Zufall spielt Ihnen 5.000 Euro zur freien Verfügung in die Hände. Wie setzen Sie diese ein?
Antwort:
Weiß ich noch nicht – auf alle Fälle wohlüberlegt.
Frage:
Leben Sie gerne dort, wo Sie leben, oder können Sie sich auch einen anderen Lebensmittelpunkt vorstellen. Im Ruhestand vielleicht?
Antwort:
Wir werden Berghütten-Wirte im Ruhestand.
Frage:
Was wollten Sie machen, als Sie 18 Jahre alt waren?
Antwort:
Mit 18 wollte ich Geschäftsführer bei Weiss werden.
Frage:
Was raten Sie der Jugend?
Antwort:
Seid selbstbewusst und macht zwei Tage in der Woche „medienfrei“.
Frage:
Wie und wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
Antwort:
Noch immer in Buchen. Und genauso voller Tatendrang und kreativ wie heute.








