Wirtschaft + Unternehmen

Technische Dokumentation

Content Management auf dem Vormarsch


Berge an technischen Dokumenten werden in der Industrie jeden Tag erzeugt. Und das nicht nur in einer, sondern in zig verschiedenen Sprachen. Um die Informationsflut effizienter zu kanalisieren, setzen viele Unternehmen auf spezielle Content-Management-Systeme. Wie man bei Auswahl und Implementierung der Software am besten vorgehen, verrät die neue tekom-Studie (Gesellschaft für technische Kommunikation e.V.). Diese wurde in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Karlsruhe und dem Fraunhofer IAO Stuttgart erstellt. Um ein repräsentatives Bild von den Anforderungen im Bereich des Managements der technischen Informationen zu erhalten, führten die Verfasser eine Anwenderbefragung durch, an der sich über 600 Führungskräfte aus verschiedenen Unternehmen und Branchen des produzierenden Gewerbes beteiligten.

Die medienübergreifende Nutzung der Informationen legt den Einsatz von Content Management Systemen (CMC) nahe. Neben unternehmenspolitischen Gründen, spielen hier beispielsweise die Zahl und Komplexität der Produkte, die Variantenvielfalt und die Anzahl der Änderungen während der Produktentwicklung beziehungsweise nach der Markteinführung eine wichtige Rolle. Wichtig für die Entscheidung pro oder contra CMS ist natürlich auch der für die Implementierung erforderliche finanzielle und personelle Aufwand. Gerade Altdatenmigration, Vereinheitlichung der Texte, Strukturierung der Information sowie die Modularisierung der Dokumentation verursachen relativ hohe Aufwendungen. Die tekom-Studie wendet sich an Fachverantwortliche und Entscheidungsträger, die sich mit Auswahl, Einführung und Betrieb eines Content-Management-Systems auseinandersetzen. Sie gliedert sich in drei Teile, deren erster darstellt, wie die Unternehmen heute mit ihren technischen Informationen umgehen, welche Werkzeuge sie einsetzen und welche Gründe für oder gegen den Einsatz eines CMS sprechen. Der zweite Teil beschreibt kritische Erfolgsfaktoren für die Systemeinführung und schlägt ein praxiserprobtes Vorgehensmodell vor, das den optimalen Weg von der Ist-Analyse über Soll-Konzeption und Auswahl zum laufenden System aufzeigt. Teil drei gibt einen guten Überblick über die am Markt verfügbaren CMS-Lösungen. Sie kann zum Preis von 260 Euro bei der tekom bestellt werden. Für Verbandsmitglieder kostet sie 170 Euro. -sg-

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Tekom, Stuttgart Tel. 0711/65704-54, http://www.tekom.de

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