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Mitsubishi: Leistungsbenchmark für Scara-Roboter

Der kompakte und leicht einsetzbare RH-3S verfügt über eine Reichweite von 350 Millimetern bei einem Z-Hub von 150 Millimetern. Er beschreibt somit einen zylinderförmigen Arbeitsbereich mit 700 Millimetern Durchmesser und einer Höhe von 150 Millimetern. Durch die Deckenmontage kann der neue Roboter direkt am zentralen Einsatzpunkt angebracht werden. So befindet er sich in einer Linie mit dem Material auf dem Fließband, was eine hohe Fertigungsflexibilität erlaubt, ohne wertvollen Platz zu blockieren. Beim Aufbau neuer Produktionszellen wird auf diese Weise Platz gespart und ein nachträglicher Einbau ist leicht durchzuführen.

Mitsubishi: Scara-Roboter setzt Benchmarks fürs Tempo.

Neben der Flexibilität gehört Leistungsfähigkeit zu den bestimmenden Merkmalen des Roboters. Bei einem Taktzyklus von lediglich 0,32 Sekunden führt der Roboter bis zu drei Pick-and-Place-Bewegungen in einer Sekunde aus. Er definiert damit einen neuen Benchmark für Scara Roboter und besteht den Leistungsvergleich mit Spider Robotern. Die maximale Traglast des kleinen RH-3S liegt bei beachtlichen drei Kilogramm. Durch seine Wiederholungsgenauigkeit von plus/minus 0,01 Millimetern eignet er sich auch für präziseste Bestückungsaufgaben.

Das Hauptaugenmerk lag bei der Entwicklung dieses neuen Roboters auf einer einfachen Integrierbarkeit in bestehende Produktionslinien. So werden beispielsweise bei Aufnahme von Komponenten von einem Fließband für den Standardeinsatz zusätzlich nur ein Encoder für die Fließbandgeschwindigkeit sowie ein Vision-System zur Objekterkennung benötigt. Der Roboter wird standardmäßig mit einer eigenständigen Controller-Einheit geliefert, ist aber auch als vollständig integriertes Paket erhältlich. Das Steuergerät ist dann in ein iQ Platform Modul eingebettet und ermöglicht eine direkte Integration mit der SPS und PAC von Mitsubishi Electric. In dieser Konfiguration hat der Controller direkten Zugang zu allen integrierten iQ Platform Modulen und somit fast uneingeschränkte Schnittstellenmöglichkeiten.

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Mit der Mitsubishi RT Toolbox2, einer PC-basierten Software zur Programmierung, Kontrolle und Diagnose, kann der neue Roboter sehr einfach programmiert werden. Dies ist auch mit Melfa Works 3D möglich, einer Programmierungs- und Simulationssoftware für Premium-Roboterzellen, mit der der Anwender das komplette Programm auch auf potentielle Fehler oder Kollisionen testen kann, bevor es in der realen Applikation umgesetzt wird.

In Kürze kann für die Programmierung des RH-3S auch die iQ Works Software Suite verwendet werden. Diese stellt zusätzlich eine vollständig integrierte Entwicklungssoftware für sämtliche Automatisierungsplattformen des Unternehmens dar. bw

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