MES

„Spaß an der Arbeit“

Ein Jubiläum lohnt immer auch einen Blick in die Zukunft. Vor 25 Jahren gründete Burkhard Röhrig das Unternehmen Gfos. Der geschäftsführender Mehrheitsgesellschafter erläutert anlässlich des Jubeljahres SCOPE-Chefredakteur Hajo Stotz, wie das Unternehmen in Essen, Hannover und europaweit mobil macht.

SCOPE: Herr Röhrig, vor 25 Jahren haben Sie die Gfos nicht in der Garage, aber in den Räumen einer ehemaligen Brauerei gegründet - wie kamen Sie damals auf die Idee, dass es bei der Optimierung von Fertigungsprozessen Bedarf gibt?

Röhrig: Ende der 80er und zu Beginn der 90er Jahre gab es zwar Projekte und Bedarfe, jedoch überwiegend keine fertige Software. Auf Grund meiner Erfahrungen im Bereich der industriellen Fertigung habe ich dann genau diese Themen als Geschäftsfelder für die Gfos gewählt. Im Fokus aller unserer Aktivitäten steht die volle und dauerhafte Kundenzufriedenheit. Mit unseren Kunden verbindet uns eine starke Partnerschaft. Vertrauen, Zuverlässigkeit, Fairness und höchste Qualität führen uns zum gemeinsamen Erfolg. Für den Erhalt dieser Partnerschaft leisten wir Überdurchschnittliches. Wir leben die Projekte unserer Kunden und denken in zukunftsorientierten Lösungen. Um die Releasefähigkeit unserer Software zu bewahren, treiben wir deren Standardisierung konsequent voran.

SCOPE: Auf der Cebit stellen Sie ja bereits seit einigen Jahren nicht mehr aus, dafür auf der Hannover Messe. Was gibt es da an Neuheiten aus Ihrem Unternehmen?

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Röhrig: Auch im Fertigungsumfeld gewinnt das Thema ¿Mobile¿ ständig an Bedeutung. So ist es beispielsweise inzwischen Alltag, eine Produktion mobil zu controllen. Der mobile Systemeinsatz bietet zahlreiche Vorteile, die vom zeitnahen Vor-Ort-Reporting bis zum schnellen Liefern von Entscheidungsgrundlagen für Produktionsverantwortliche reichen. Denn insbesondere die Management-Ebene möchte ortsunabhängig uneingeschränkten Zugriff auf die Transparenz des aktuellen Fertigungsgeschehens, um bei Bedarf rechtzeitig korrigierend eingreifen bzw. Auskunft geben zu können. All das ist mit unserem Modul MES Mobil möglich.

SCOPE: Sie haben expandiert...

Röhrig: Im Dezember haben wir eine neue Tochtergesellschaft in der Schweiz gegründet – die Gfos Schweiz AG. Durch unsere neue Schweizer Tochter wollen wir den Schweizer Markt sowie das angrenzende Ausland noch besser abdecken. Wir sehen die Gründung der AG – rechtzeitig zu unserem 25jährigen Firmenjubiläum– als einen weiteren Schritt Richtung Zukunft an. Darüber hinaus gehören inzwischen zu unserer Gruppe neben der Gfos mbH, die Gfos Technologieberatung GmbH, sowie Geschäftsstellen in Hamburg, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart und Oberhaching bei München und zahlreiche nationale und internationale Vertriebspartner.

SCOPE: Aus der Brauerei sind Sie längst ausgezogen, dieses Jahr wollen Sie eine neue Firmenzentrale in Essen beziehen - welche weiteren Ziele haben Sie sich für das 26. Jahr und die Zukunft vorgenommen?

Röhrig: Wir wollen schon heute die Marktanforderungen der Zukunft übertreffen. Durch Leistung und Qualität setzen wir uns vom Wettbewerb ab. Permanente Weiterentwicklung und Verbesserung im Sinne unserer Kunden sichern unseren Erfolg. Durch innovatives Denken, frische Ideen und Spaß an der Arbeit werden wir auch in Zukunft für treue und zufriedene Kunden sorgen. Dabei gilt es immer auch trotz aller Erfolge die Bodenhaftung nicht zu verlieren und für Kontinuität zu sorgen.

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