Wirtschaft + Unternehmen

Maxon: Ungarn läuft rund

Aus sieben wurden knapp 200 Mitarbeiter: Maxon in Ungarn ist ein Erfolg.

Der Trend zu immer kleineren und leistungsfähigeren Antriebskomponenten ist ungebrochen. Dabei wird der Produktentwicklungszyklus immer kürzer. Um noch flexibler auf Marktbedürfnisse reagieren zu können, gründete Maxon im Jahre 2001 ein drittes Produktionswerk bei Veszprém in Ungarn. Zehn Jahre danach zieht der Antriebsspezialist eine erfolgreiche Bilanz. Das schweizerische Unternehmen hat stets Wert darauf gelegt, gezielt zu expandieren und nachhaltig zu wachsen. Mit Produktionsstätten in der Schweiz, Deutschland und Ungarn steht heute eine Fabrikationsfläche von 16.000 Quadratmetern und ein Vertriebsnetz in mehr als 30 Ländern zur Verfügung; rund 80 Prozent wird in 55 Länder exportiert. 2010 wurde mit rund CHF 307 Mio. ein Rekordergebnis erzielt. Einen wichtigen Beitrag zu diesem Erfolg leistete das Werk in Ungarn, wo heute über 190 Leute Baugruppen montieren sowie DC Motoren herstellen. Anfang 2002 wurde in Ungarn mit der Produktion von Hebel- und Köcherbürstendeckel begonnen. Dies sind wichtige Bestandteile von präzisen Maxon-Antrieben. Damals waren sieben Mitarbeitende in Veszprém beschäftigt. Ende 2002 bereits 18. Im Jahr 2003 wurden weitere 22 Arbeitsplätze geschaffen. Anfang 2003 zeichnete sich ab, dass die gemieteten Räumlichkeiten nur noch einen beschränkten Ausbau der Produktionskapazitäten zulassen würden. So begann man im 2004 mit dem Bau der neuen Fabrik auf einer Grundfläche von 830 Quadratmetern mit einer Gesamt-produktionsfläche von 900 Quadratmetern. Ein Jahr danach stieg die Zahl der Mitarbeitenden auf 97. Gleichzeitig wurden neue Maschinen für die Herstellung der eisenlosen Maxon-Wicklung eingerichtet. Heute zählt das ungarische Werk über 190 Mitarbeiter und verfügt über eine eigene Qualitätssicherung. Die Produktionsfläche wurde auf 2100 Qudratmeter erweitert, damit neue Verfahren zur Herstellung neuer Produkte installiert werden konnten. bw

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