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Lufthansa fliegt auf Günzburger
Circa 50 bis 60 Jugendliche pro Jahr absolvieren in Frankfurt wichtige Trainingseinheiten während ihrer Ausbildung zum Fluggerätmechaniker mit der Fachrichtung Instandhaltung. Eine fast identische Konstruktion setzt LTT bereits am Ausbildungsstandort Erfurt ein.
Der jetzt gelieferte Triebwerksstand besteht aus drei Arbeitsplattformen mit rutschsicherem Aluminium-Belag und ist so konzipiert, dass die Auszubildenden an einem Propeller-Flugzeug vom Typ Fokker F27 sämtliche technischen Arbeitsabläufe wie zum Beispiel die Federbeingrundfüllung, Radwechsel, Bremswechsel, Einstellarbeiten am Turboprop-Motor und Propeller sowie diverse Bauteilwechsel am Motor trainieren können. Auch für die Facharbeiterprüfung wird die Aluminium-Konstruktion künftig genutzt. Da die dreiteilige Steigtechniklösung aus Günzburg Platz für bis zu acht Personen bietet, können die Trainingseinheiten gruppenweise erfolgen. Gearbeitet wird in 2,40 Meter Höhe auf einer Gesamtlänge von 8,50 Metern, wobei die Auszubildenden an drei Seiten (vorne, links und rechts) gleichzeitig arbeiten können. Der Aufstieg auf die Arbeitsplattformen erfolgt bequem über eine Treppe an der Stirnseite der Bühne.
Die Besonderheit der Steigtechnik-Konstruktion ist ein abklappbarer Plattformbereich an beiden Seiten des Propellers, so dass sich der Rotor während der Arbeiten drehen kann. Nur so lassen sich Drehrichtung-Einstellarbeiten am Rotorblatt vornehmen. Im Bereich der Drehstelle können die Plattformelemente links und rechts vom Propeller nach unten geklappt werden, mit Hilfe eines Geländers sind die Arbeiter jederzeit gesichert. Das Triebwerk ist auf einer separaten Stahlkonstruktion verankert, die Triebwerks-Gondel ist hängend arretiert.
bw








