Wirtschaft + Unternehmen

Logistik im Griff

Entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Supply Chain) sind vom Produzenten über die Lager des Herstellers bis hin zum Konsumenten große Einsparpotenziale vorhanden. E3 schöpft diese mit "E3Marketplace" aus, einer internetbasierte Kooperationsplattform für Handel und Industrie.

Die internationale Strategie- und Beratungsgesellschaft Bain & Company hat in einer aktuellen Studie 300 deutsche und amerikanische Unternehmen aus den Branchen Automobilindustrie, Handel und Informationstechnologie zum Thema Supply Chain Management (SCM) befragt. Laut dieser Studie steckt in den Supply Chains noch erhebliches Einsparpotenzial und deutsche Unternehmen könnten durch die gezielte Verbesserung von Beschaffungs- und Distributionsprozessen rund 50 Milliarden Euro einsparen.

Durch die Optimierung der logistischen Wertschöpfungsketten, lassen sich laut Bain Studie neue Umsatzquellen erschließen und der Unternehmenswert steigern. Über Internet-Technologie werden die Lieferanten viel stärker als bisher in Unternehmensprozesse, vom Einkauf über die Produktion bis hin zum Absatz, eingebunden. Unter anderem kommt diese Studie zu dem Ergebnis, dass Planungsvorgänge innerhalb von mehrstufigen Supply Chains heute noch zu oft unabhängig voneinander durchgeführt werden. Starke Produktionsschwankungen, hohe Lagerbestände und gleichzeitig Lieferschwierigkeiten sind die Folge.

Feintuning gefragt

Mit einem synchronisierten Supply Chain-Konzept für den Informationsaustausch aller Partner innerhalb einer Wertschöpfungskette lassen sich solche Defizite vermeiden. Dies wird möglich durch die Optimierung der Logistik ¿ vom Zeitpunkt der Warentransporte bis zu ihrer Konfiguration, die Reduzierung überschüssiger Lagerbestände für alle Beteiligten, sowie die verstärkte Kontrolle und Visualisierung von Nachfrageveränderungen.

Das notwendige Werkzeug für dieses Feintuning kommt von E3, einem weltweiten Anbieter von Systemen für die Disposition und das Artikelmanagement: Mit der Internet basierten Kooperationsplattform "E3Marketplace" für Handel und Industrie können laut Anbieter beispielsweise Produktionszyklen verkürzt, Sicherheitsbestände und Kosten eingespart werden.

Die Internet-Anwendungen von E3 ermöglichen es Handel und Industrie mit einer gemeinsamen Bedarfsprognose zu arbeiten. Die Handelspartner einer Supply Chain können ihre Geschäftsprozesse gemeinsam planen, prognostizieren, verwalten und ausführen. Durch das Synchronisieren von Geschäftsabläufen und dem Austausch von Informationen können beispielsweise die Produktionszyklen verkürzt und Sicherheitsbestände verringert werden.

Partner, die auf Basis des "E3Marketplace" zusammenarbeiten, können beispielsweise die Einkaufsmuster durch genauere Analysen besser verstehen, vorhersagen und ausnutzen. Der zukünftige Bedarf kann besser abgeschätzt werden, indem ein umfassendes Spektrum von Variablen in die Prognosen einfließt. Weitere Vorteile für beide Seiten sind die Verringerung der Transport-, Vertriebs- und Frachtkosten.

Stefan Graf

Links: http://www.e3.com

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