Wirtschaft + Unternehmen

Kirchner Solar Group expandiert nach Polen

Die Kirchner Solar Group sucht nach Vertriebspartnern auf dem polnischen Markt. Auf der Fachmesse Renexpo Polen, die vom 17. bis 18. Oktober 2012 in Warschau statt findet, präsentiert der Hersteller und Projektierer von sein Produktportfolio für Solarstromerzeugung. Polen hat es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 auf 15,5 Prozent zu erhöhen und führt daher 2013 eine Einspeisevergütung für Photvoltaik-Anlagen ein.

Bei den Photovoltaik-Nachführsystemen namens "sonnen_system", einem Produkt der Kirchner Solar Group handelt es sich um astronomisch gesteuerte, zweiachsige Systeme. Über einen Drehkopf werden die Solarmodule immer im rechten Winkel zur Sonne nachgeführt. Mit diesen Anlagen kann nach eigenen Angaben bis zu 45 Prozent mehr Ertrag erzielt werden als mit dachparallel montierten Photovoltaik-Anlagen.

"Der polnische Solarenergie-Markt birgt viel Potential. Wir freuen uns Teil dieser Entwicklung zu sein. Die Renexpo Polen ist eine ideale Plattform um mit Investoren, Kommunen, Versorgern und wichtigen Entscheidungsträgern der Energiewirtschaft in Dialog zu treten. Wir nutzen die Messe daher vor allem für die Suche nach neuen lokalen Partnern", so Thomas Czarnecki, Head of Sales International bei der Kirchner Solar Group. "Wir setzen auf maßgeschneiderte Lösungen und hohe Qualitäts- und Leistungsstandards der von uns eingesetzten Komponenten. Dies kommt auch unseren Partnern zu Gute. Zudem blicken wir auf über 20 Jahre Marktteilnahme in der Solarindustrie zurück und profitieren bei der Erschließung neuer Regionen von unserer Erfahrung und der Präsenz der Kirchner Solar Group. Wir sind heute in 13 Ländern weltweit mit eigenen Niederlassungen sowie realisierten Projekten in über 30 Ländern tätig."

Polen hat es sich zum Ziel gesetzt den Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 auf 15,5 Prozent zu erhöhen und führt daher 2013 eine Einspeisevergütung für Photvoltaik-Anlagen ein. Diese ersetzt das bisherige Quotensystem und lässt Experten eine rasante Markt-Entwicklung erwarten. Für kleinere Solarstrom-Kraftwerke sieht der Gesetzesentwurf Vergütungssätze von rund 25 Cent pro kWh vor. Damit vollzieht der osteuropäische Staat eine Diversifizierung seines vornehmlich auf Kohle und Erdgas basierten Energie-Mix. kf

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