Wirtschaft + Unternehmen
Katerstimmung im Tigerkäfig
Zwischen Zukunftsangst und verpaßter Chance. Das hohe Wachstum der sogenannten Tigerstaaten in den 80er und 90er Jahren hat viele deutsche Unternehmen des Mittelstandes angelockt. Seit der massiven Abwärtsentwicklung in diesen Ländern ab Herbst 1997 quält viele Firmen aber die Frage, ob und wie sich das bisher überdurchschnittliche Wachstum Südostasiens fortsetzt. Bringen die in dieser Region vorgenommenen Investitionen auch weiterhin einen entsprechenden Ertrag? Jene Unternehmen hingegen, die sich bisher kaum in Staaten wie Südkorea, Malaysia oder Indonesien engagierten, fragen sich nun, ob ihnen die Asienkrise mit der zum Teil drastischen Abwertung der Landeswährungen noch einmal die Chance gibt, in diesem Wirtschaftsraum Fuß zu fassen.
¿In Asien treffen uns die schweren Verwerfungen, die als Folge der Finanzkrise sehr schnell auch die Industrie mit in den wirtschaftlichen Abwärtssog zogen. In den bisher vorliegenden Zahlen bis einschließlich Oktober (1997) schlägt sich das mit einem Rückgang um gut vier Prozent beziehungsweise einer Milliarde Mark auf 22 Milliarden Mark allerdings noch nicht wesentlich nieder¿, so VDMA-Präsident Michael Rogowski auf der Jahrespressekonferenz der Maschinen- und Anlagenbauer Mitte März 1998.
Auch nach Ansicht der Wirtschaftsanalysten der Dresdner Bank besteht ¿noch allgemeiner Konsens: Die Asienkrise wird die Konjunktur in den USA und in Europa nur geringfügig dämpfen. Auch in Deutschland zeigen die gebräuchlichen Konjunkturindikatoren bisher wenig beeindruckt konjunkturelle Schönwetterlage an: Die Industrieproduktion hat im vierten Quartal des letzten Jahres einen Höchststand erreicht.¿ Die Bank beruft sich unter anderem auf das vom Ifo-Institut ermittelte Stimmungsbarometer ¿Geschäftsklima¿, das ¿keinen Hinweis auf eine nachhaltige Eintrübung der Unternehmenserwartungen¿ liefere. Im Gegenteil: Zum Jahreswechsel verbessere sich in Westdeutschland sogar die Einschätzung der Geschäftsaussichten für das erste Halbjahr 1998. Die Ursache für diese positive Einschätzung sieht man nach wie vor in erster Linie in den florierenden Geschäften mit dem Ausland.
Grund zum Optimismus? Wohl kaum. Denn unüberhörbar mehren sich die Stimmen aus einzelnen Branchen und Unternehmen, die vor Gefahren und Problemen im Zuge der Asienkrise warnen: Exportausfälle in den Investitionsgüter-Industrien, verschärfter Preiswettbewerb in den Grundstoffindustrien. Und den europäischen Konsum- und Gebrauchsgüter-Industrien könnte vor allem eine Exportoffensive der Krisenländer drohen.
Ein-Prozent-Risiko?
Das Risiko deutscher Exportausfälle im südostasiatischen Wirtschaftsraum ist nach Ansicht der Dresdner Bank-Ökonomen allerdings ¿relativ gut überschaubar und zum Glück eng begrenzt¿. Dabei wirke sich heute als Pluspunkt aus, was Kritiker der deutschen Industrie ¿ und nicht zuletzt dem Mittelstand ¿ einst vorgeworfen haben: Ihre zurückhaltende Präsenz in der dynamischsten Region der internationalen Wirtschaft. In Zahlen bedeutet das: Da bis 1997 ohnehin nur knapp drei Prozent der deutschen Industrieexporte in die derzeit krisengeplagten Tigerstaaten flossen, sieht man ¿den unmittelbaren Exportausfall ¿ bezogen auf den gesamten deutschen Warenexport ¿ bei lediglich einem Prozent.¿
Im Auge behalten werden muß jedoch, daß die bislang vorliegenden Exportzahlen größtenteils die Auftragslage von vor der Asienkrise widerspiegeln. Die definitiven Zahlen für das erste oder zweite Quartal 1998 dürften da weitaus aussagekräftiger sein. Schließlich zündete der asiatische ¿Big Bang¿ im Sommer 1997 und erreichte in den Folgemonaten in einer Kettenreaktion die Tigerstaaten mit unterschiedlicher Heftigkeit. Aufgrund dieses Verzögerungseffektes lassen sich auch die indirekten Effekte auf die Gütermärkte derzeit nur schwer bewerten. Die Dresdner Bank bemerkt außerdem: ¿Die Strategien asiatischer Anbieter liegen noch weitgehend im dunkeln. Unklar ist vor allem, ob die asiatischen Unternehmen den gewonnenen Währungsvorteil vornehmlich nutzen um ihre Finanzkraft zu stabilisieren, oder ob sie über eine aggressive Preispolitik verstärkt Marktanteile hinzugewinnen wollen¿. Aus Sicht des Exportlandes Deutschland eine Frage von fundamentaler Bedeutung.
Positive Aspekte
Neben den angesprochenen Unwägbarkeiten deuten sich aber zumindest für Teilbereiche der deutschen Wirtschaft auch positive Impulse an. Der Handel etwa könnte über einen billigeren Einkauf asiatischer Konsumgüter seine Handelsspanne aufbessern. Aus Sicht produzierender Unternehmen noch relevanter: Branchen und Firmen, die aus Kostengründen schon seit längerem mit asiatischen Partnern als verlängerte Werkbank kooperieren, erhalten ihre dort georderten Leistungen heute günstiger als zuvor. Nicht zuletzt dürften etliche (vor allem kapitalkräftige) Unternehmen ihre Chance sehen, um Produktionsstandorte in den Krisenländern zu derzeit beispiellos günstigen Bedingungen auf- oder auszubauen.
Wer die Flexibilität und den Mut besitzt, wird möglicherweise die Gunst der Stunde nutzen, um mehrmals aufgeschobene Entscheidungen und Pläne nun in die Praxis umzusetzen. Zumal, so berichten Spezialisten aus der Region, die asiatischen Geschäftspartner aufgrund der krisenhaften Zuspitzungen von ihrem hohen Roß heruntersteigen und sich wesentlich entgegenkommender zeigen. So seien zum Beispiel bei Gemeinschaftsprojekten nun auch interessante Mehrheitsbeteiligungen möglich, was früher stets strikt abgelehnt wurde. Dennoch, für abschließende Bewertungen ist es noch zu früh. Auch der Blick in die Branchenlandschaft fördert keinen einheitlichen, allgemeinen Trend zutage.
Maschinenbau ¿so lala¿
Die Exporte des deutschen Maschinenbaus in die ASEAN-Staaten sind in den vergangenen zehn Jahren neunmal so stark gestiegen wie die gesamte Ausfuhr der Branche. Schon 1997 hat jedoch das Asiengeschäft des deutschen Maschinenbaus an Wachstumsdynamik eingebüßt. Nach Angaben des VDMA stiegen zwar die Exporte nach Indonesien noch um 25 Prozent, die nach Malaysia um 17 Prozent und jene in die Philippinen noch um 17 Prozent. Die Lieferungen nach Thailand und nach Südkorea fielen jedoch bereits um 24 beziehungsweise 22 Prozent zurück! Ähnliches gilt für die Volksrepublik China und Indien. Und nach Einschätzung der Dresdner Bank wird sich 1998 ¿sogar ein negativer Effekt einstellen.¿
Allerdings wird die verbesserte und auf hohem Niveau verbleibende ¿Investitionsneigung in West-, Mittel- und zunehmend auch Osteuropa sowie in Nord- und Latein-Amerika die Schwäche der asiatischen Märkte mehr als ausgleichen¿, so die Marktbeobachter Hansjoachim Krone und Rolf Sandvoß von der Dresdner Bank, Frankfurt. Den Grund dafür sehen sie darin, daß ¿dem Verlust an preislicher Konkurrenzfähigkeit gegenüber Asien ein Gewinn an Wettbewerbskraft gegenüber dem Dollarraum entgegensteht¿. Hinzu kämen ¿ und dies gelte für andere Branchen gleichermaßen ¿ verbesserte Angebotsbedingungen aufgrund sinkender Lohnstück- und Rohstoffkosten, günstiger Langfristzinsen und eigener Restrukturierungserfolge.
Aller Voraussicht nach wird sich die Krise in den Tigerstaaten für die deutschen Maschinenbau-Unternehmen und Fachzweige sehr unterschiedlich auswirken. Das unterstreichen auch die jüngsten Einschätzungen der Statistiker des VDMA. Die Produzenten von Holzmaschinen, Bergbaumaschinen, Bau- und Baustoffmaschinen, Druck- und Papiermaschinen sowie Kraftmaschinen dürfte sie aufgrund ihres hohen Anteils von Ausfuhren in die ASEAN-Staaten besonders hart treffen. Vereinzelt mußten Unternehmen hier bereits Stornierungen und Zurückstellungen von Großaufträgen aus Asien hinnehmen. Bei Standard- oder Serienmaschinen, die vorrangig über den Preis und mit einem geringen Anteil produktbegleitender Dienstleistungen verkauft werden, sind die Fertigwarenläger bei einigen asiatischen Konkurrenten gut gefüllt, und die Produkte werden selbst unter Hinnahme von schwächeren Ergebnissen auf die Märkte gebracht.
Eine Stützfunktion übernimmt hier nach Ansicht der Branchenanalysten der Dresdner Bank der deutsche Binnenmarkt. Sie sehen ein krisen-entschärfendes Moment in der weiteren Belebung der Inlandsnachfrage: ¿Da die Nachfrage inländischer Abnehmer für den deutschen Maschinenbau im Verlauf von 1998 zunehmend an Gewicht gewinnen wird, reduzieren wir den von uns prognostizierten Produktionszuwachs für den Jahresdurchschnitt 1998 nur um einen Prozentpunkt auf nunmehr 5,0 Prozent für die Gesamtbranche¿. Entscheidend dürfte in diesem Zusammenhang sein, wie stark sich die Binnennachfrage tatsächlich entwickelt und stabilisiert.
Fest: Stahlindustrie
Für die deutsche Stahlindustrie dürfte die Katerstimmung in Fernost keine bedrohliche Rolle spielen. Vorausgesetzt, die großen asiatischen Stahlverbraucher China und Indien werden nicht mit in den Strudel gezogen, dürfte der deutsche Stahlabsatz von den Turbulenzen im großen und ganzen verschont bleiben. Bleibt die Krise lokal begrenzt, kann für 1998 mit einem Ausfall des globalen Stahlverbrauchs von lediglich etwa einem Prozent kalkuliert werden. Der deutsche Stahlboom wurde bis zuletzt vor allem von der regen Nachfrage aus der Europäischen Union und den Vereingten Staaten getragen.
Allerdings kann die europäischen Stahlindustrie unter einen verstärkten Preis- und Erlösdruck geraten, wenn die Konkurrenten in Asien ihre abwertungsbedingten Preisvorteile auf den Drittmärkten nutzen. Festigt sich die Erwartung sinkender Stahlpreise, könnte der dann verstärkte Lagerabbau die Preise weiter drücken. Insgesamt sehen die Analysten der Dresdner Bank ¿derzeit jedoch keinen Anlaß¿, ihre ohnehin zurückhaltende Produktionsprognose für die deutsche Stahlindustrie noch weiter nach unten zu korrigieren: Stagnation im Jahresdurchschnitt 1998.
Spannung in den E-Branchen
Auch die Betriebe der Elektrotechnik werden von der Asienkrise unterschiedlich berührt. Bei elektrotechnischen Gebrauchsgütern, insbesondere in der Unterhaltungselektronik, ist mit einem wachsenden Importdruck aus Asien zu rechnen. Hansjoachim Krone und Rolf Sandvoß sehen auf der Exportseite ¿einige Anbieter von elektrotechnischen Investitionsgütern durch die Schwäche der asiatischen Märkte empfindlich betroffen¿. Darüber hinaus rechnen sie damit, daß man weitere Infrastrukturvorhaben in den Bereichen Energie- und Verkehrstechnik aufschiebt, wenn nicht sogar ganz fallen läßt. Das wäre überaus schmerzhaft, da der asiatisch-pazifische Raum (und hier vor allem Thailand und Indonesien) bis zuletzt eine große Bedeutung für den elektrotechnischen Großanlagenbau hatte. Besonders bei milliardenschweren Infrastrukturaufträgen dürfte die Asienkrise kräftig Wirkung zeigen.
Aus deutscher Sicht weniger bedeutend: Der Weltmarkt für Halbleiter. Hier sind 1998 vor dem Hintergrund verlangsamter Nachfrage in einigen asiatischen Ländern leicht geringere Wachstumsraten zu erwarten als noch vor einem halben Jahr angenommen wurde. Davon betroffen sind vorwiegend die Volumenmärkte für Speicherchips, auf denen deutsche Anbieter jedoch ohnehin (und bedauerlicherweise) eine relativ schwache Wettbewerbsposition einnehmen.
Die Analysten der Dresdner Bank sehen für die gesamte Elektrotechnik noch keinen Grund, von ihrer Produktionsprognose in Höhe von + 5,0 Prozent Abstand zu nehmen: ¿Hierfür sind zum einen die Bedingungen auf den nicht-asiatischen Exportmärkten zu gut; zum anderen rechnen wir mit einem unverändert ansteigenden Gewicht elektronischer Komponenten an den Ausrüstungsinvestitionen in den Industrieländern.¿
Stabile Lage: Automobil
Auch im Fall der deutschen Automobilindustrie erwarten die Banker keine umwälzenden Überraschungen. Die Branche werde ¿die Auswirkungen der Turbulenzen in Asien nur marginal spüren¿, heißt es. In Europa rechnet man nicht mit Marktverschiebungen, da sich der Kurs des Yen gegenüber den westeuropäischen Währungen wenig verändert hat. Überdies wollen die südkoreanischen Anbieter eigenen Angaben zufolge ihre Abwertungsvorteile vorerst nicht zu einem schärferen Preiswettbewerb ausnutzen, sondern die währungsbedingten Gewinne zur Stärkung ihrer Kapitalkraft einsetzen. Es bleibt abzuwarten, was solche Statements Wert sind. Durch plötzliche Preisveränderungen würden die asiatischen Anbieter in Europa jedenfalls zusätzliche Ansehensverluste erleiden.
Ganz anders die Situation in Drittländern. Gerade auf dem amerikanischen Markt dürfte sich der Konkurrenzdruck erhöhen. Hier wollen insbesondere die Südkoreaner die im Vergleich zu Europa schwächer ausgeprägte Markentreue der amerikanischen Käuferschaft durch Preisnachlässe für sich nutzen. Darauf sollten auch die deutschen Automobilbauer gefaßt sein. Da sie aber durch den gegenüber der Mark gestiegenen Dollar ebenfalls Währungsvorteile haben, sollten sie über genügend Spielraum verfügen, um den Verlust von Marktanteilen zu verhindern.
Mit einer Abschwächung der Automobilnachfrage ist in den von der Krise betroffenen asiatischen Staaten selbst zu rechnen. Währungsverfall, Konjunkturkrise und unsichere Zukunftsausssichten ¿ das dämpft die Automobillust der Asiaten gewaltig. Dennoch: Die Auswirkungen auf die deutsche Produktion dürften gering bleiben, da gerade mal ein Prozent der hiesigen Automobilproduktion von dieser Kaufzurückhaltung berührt ist.
Werften: Schwere See
Die jüngsten Währungsverschiebungen werden die Marktposition der asiatischen Schiffbauer weiterhin verbessern und es ihnen ermöglichen, ihre Niedrigpreispolitik noch stärker in den Markt zu tragen. Und das vor dem Hintergrund, daß bereits 1996 etwa 70 Prozent der weltweit ausgelieferten Schiffe von japanischen oder südkoreanischen Werften gebaut wurden! Deutsche Werften geraten dadurch noch mehr ins Hintertreffen und müssen mit dem Verlust weiterer Martanteile rechnen. Bisherige Produktionsprognosen ¿ etwa jene der Dresdner Bank für dieses Jahr von ¿ 2,0 Prozent ¿ scheinen unter diesen Umständen zu optimistisch. Wahrscheinlicher scheint ein Rückgang im Schiffbau von bis zu 6,0 Prozent. Nicht gerade erfreuliche Aussichten für die ohnehin angeschlagenden deutschen Werften!
Schlechte Drei
Unterm Strich wird die aktuelle Entwicklung in Fernost nach Ansicht der Frankfurter Banker in der deutschen Industrie ¿lediglich eine Konjunkturdämpfung im Unschärfebereich von Nachkommastellen zur Folge haben¿: Aus einer ¿guten Drei¿ für den Produktionszuwachs im Jahresdurchschnitt 1998 werde eine weniger gute. Dabei werden von Wachstumsdämpfern weniger komplette Branchen (Ausnahme: Schiffbau!) betroffen sein als vielmehr einzelne Betriebe der Investitionsgüterindustrie mit starker Ausrichtung auf Seriengüter und Unternehmen aus dem Anlagenbau mit vorrangigem Engagement im Infrastruktur- und Kraftwerksbereich. Hier haben bereits etliche Auftraggeber aus der Krisenregion in Südostasien ihre Großprojekte storniert.
Fazit: Krisenstufe 2?
Bisher schlugen die Folgen der Asienkrise keineswegs in voller Breite gravierend durch. An den internationalen Wertpapiermärkten hatte sie sogar positive Effekte, da über die sinkenden Zinsen zur Krisenbewältigung auch die Aktienkurse weltweit anzogen. Zur Monatsmitte April 1998 wurden dann jedoch ausgehend von der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank, einige Bedenken dahingehend laut, daß nun eine zweite Phase der Asienkrise drohe. Die Kernfrage dabei ist, ob das von der Krise stark betroffene Japan über die eingeleiteten Ankurbelungsmaßnahmen seine Wirtschaft wieder auf einen Erholungskurs lenkt. Der IWF ist zuversichtlich. Andere Ökonomen befürchten eine nachhaltige Wirtschaftschwäche in Japan und vor allem eine fortschreitende Schwächung des Yen. Letzteres könnte erneut zu einer Abwertungswelle in den asiatischen Tigerstaaten führen und möglicherweise sogar auf andere aufstrebende Länder und Regionen wie beispielsweise Lateinamerika und Osteuropa ausstrahlen. Das gilt es zu beobachten, an Entwarnung ist noch nicht zu denken. Der Schlüssel liegt in Japan. Hier müssen die politischen Weichen richtig gestellt werden.
Eile auf deutscher Seite in Bezug auf Asienpläne ist nicht angebracht. Pläne für Engagements sollten aber konsequent und gründlich vorbereitet werden. Südostasien bleibt eine Wachstumsregion, wenngleich wahrscheinlich nicht mehr mit den sehr hohen Zuwachsraten der Vorkrisenzeit.
Zusammengestellt von
Bruno Hidding und Michael Stöcker / Mai 1998








