Traditionsbetrieb mit Innovationskraft
Werma als Top-Innovator ausgezeichnet
Werma Signaltechnik wurde zum dritten Mal mit dem begehrten "TOP 100"-Award ausgezeichnet und gehört damit zu den Top-Innovatoren Deutschlands. "TOP 100"-Mentor Ranga Yogeshwar ehrte das Unternehmen im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits in Essen.
Werma Signaltechnik gibt im doppelten Sinne den Ton an: Zum einen hat sich das 1950 gegründete Unternehmen auf die Entwicklung und Herstellung optischer und akustischer Signalgeräte spezialisiert. Der Top-Innovator aus Rietheim-Weilheim hilft mit seinen Produkten, Risiken, Prozesszustände und Gefahren an vielen verschiedenen Einsatzorten rechtzeitig und eindeutig zu erkennen. Zum anderen gehört der Traditionsbetrieb dank seiner Innovationskraft weltweit zu den führenden Unternehmen seiner Branche und ist ein Schrittmacher für neue Technologien. Um nah an den Märkten zu sein, unterhält der Mechatronikspezialist mit 213 Mitarbeitern in Deutschland sogar Niederlassungen in China, Großbritannien, Belgien, Schweiz, Frankreich und den USA.
Trends frühzeitig erkennen
Werma hat es bereits zum dritten Mal hintereinander in die Innovationselite des deutschen Mittelstands geschafft. Innovationstreiber ist dabei das Top-Management. Rund 30 Prozent seiner Arbeitszeit investiert es in die Arbeit an Produktneuheiten und Verbesserungen. Gerade die Mitarbeiter in der Entwicklung treiben mit ihren Ideen, die mehrmals im Jahr den Kollegen von Produktmanagement, Vertrieb und Fertigung vorgestellt werden, das Unternehmen voran und sichern ihm seinen Vorsprung vor der restlichen Konkurrenz.
Eine weitere Stärke liegt in der umfangreichen Markt- und Trendforschung, die das Unternehmen betreibt. "Wir erkennen Trends bereits lange im Voraus und sichern uns damit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil", erläutert Entwicklungsleiter Christian Höhler.
Für Werma-Geschäftsführer Matthias Marquardt ist der Erfolg bei "TOP 100" etwas ganz Besonderes: "Die Auszeichnung mit dem 'TOP 100'-Siegel sehen wir als Lohn für unsere gemeinsamen Anstrengungen im Unternehmen. Aber innovativ zu sein, heißt auch, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen. Deshalb feiern wir heute - und tüfteln morgen wieder an neuen Ideen."
Die Herausforderung: Ideen in Markterfolge umsetzen
Dem Sprung in die "TOP 100" geht ein anspruchsvolles Auswahlverfahren voraus. Der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien haben die Bewerbungen von 247 Unternehmen geprüft. 148 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung als Top-Innovator. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg.
"Den 'TOP 100' gelingt es in herausragender Weise, ihre Ideen in Markterfolge zu verwandeln. Das ist die Hürde, an der viele andere Unternehmen scheitern. Die Top-Innovatoren meistern diese Herausforderung mit einem ausgeprägten Teamgeist, effizienten Prozessen und häufig auch mit der frühzeitigen Einbindung von Kunden und externen Partnern in die Entwicklung", so Prof. Franke. kf









