Wirtschaft + Unternehmen

Infineon ist erneut Weltmarktführer bei Leistungshalbleitern

Infineon Technologies ist zum neunten Mal in Folge Weltmarktführer bei Leistungshalbleitern. Laut dem Marktforschungsunternehmen IMS Research hält das Unternehmen einen Anteil von 11,9 Prozent am Gesamtmarkt für Leistungshalbleiter von 17,6 Milliarden US-Dollar in 2011. Zu den Top-3-Anbietern in 2011 gehören außerdem Mitsubishi mit einem Marktanteil von 8,3 Prozent und Toshiba mit 6,6 Prozent.

Dr. Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG: "Schon heute ließen sich durch konsequenten Einsatz von Halbleitern etwa 30 Prozent der weltweit verbrauchten Elektrizität einsparen."

Mit einer Wachstumsrate von annähernd 21 Prozent wuchs Infineon schneller als der Gesamtmarkt für Leistungshalbleiter, der um 8,3 Prozent zunahm. Im Jahr 2010 hielt das Unternehmen 10,7 Prozent am Gesamtmarkt für Leistungshalbleiter von 16,2 Milliarden US-Dollar.

"Schon heute ließen sich durch konsequenten Einsatz von Halbleitern etwa 30 Prozent der weltweit verbrauchten Elektrizität einsparen. Innovation von Infineon ist hierzu der Schlüssel - im Industrie-, Automobil- und Consumer-Bereich", sagt Dr. Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG. "Als Weltmarktführer forschen wir an neuen Materialien für Leistungshalbleiter wie Siliziumkarbid und Galliumnitrid. Mit 300-Millimeter-Dünnwafern für Leistungshalbleiter haben wir einen Vorsprung in der Fertigungstechnik."

Die Nachfrage nach Leistungshalbleitern von Infineon könnte in Zukunft weiter steigen, denn sie sind für die Energiewende essentiell. Bei regenerativen Energieträgern liegt der Wert der Halbleiter, die pro Megawatt Leistung verbaut werden, deutlich höher als bei konventioneller Stromerzeugung: Bei einem konventionellen Kraftwerk mit 1.000 bis 1.500 Megawatt sind Halbleiter im Wert von etwa 250.000 Euro verbaut, während ein Windpark mit gleicher Leistung Halbleiter für rund 7,5 Millionen Euro benötigt. kf

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