Hessischer Maschinenbau
Umsatzverluste im 1. Halbjahr
Die Maschinenbaubetriebe in Hessen erzielten im ersten Halbjahr 2013 Umsätze in Höhe von 4,3 Milliarden Euro. Damit sind die Umsätze gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um fast fünf Prozent gesunken.
Im 1. Halbjahr 2013, so relativiert der VDMA Landesverband Mitte, standen allerdings zwei Arbeitstage weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum zur Verfügung, was sich auch im Rückgang der Zahl der geleisteten Arbeitsstunden um zwei Prozent widerspiegelt. Das 1. Halbjahr 2012 hatte mit einem Wachstum von drei Prozent außerdem eine positive Umsatzentwicklung, so dass diese Rückgänge nicht überbewertet werden sollten.
"Im Vergleich zum ersten Quartal 2013 haben sich die Ergebnisse schon wesentlich verbessert, so dass wir für die zweite Jahreshälfte verhalten optimistisch bleiben können," kommentiert Gerhard Börner, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des Landesverbandes Mitte, die Ergebnisse.
Die Inlandsumsätze sind mit minus zwei Prozent im hessischen Maschinenbau weniger stark gesunken als die Auslandsumsätze mit 6,6 Prozent. Fast 26 Prozent der Auslandsumsätze werden im hessischen Maschinenbau mit der Eurozone generiert, 74 Prozent der Umsätze mit dem sonstigen Ausland. Die hessischen Maschinenbauumsätze mit dem sonstigen Ausland sind um sieben Prozent gesunken, mit der Eurozone dagegen nur um vier Prozent.
Die durchschnittliche Betriebsgröße ist bei den hessischen Maschinenbaubetrieben mit 174 relativ gering, d.h. in Hessen dominieren kleinere Maschinenbaubetriebe. Der Pro-Kopf-Umsatz beträgt im ersten Halbjahr 2013 im hessischen Maschinenbau 111.399 Euro, er ist um 5,6 Prozent gesunken. kf








